Interlude: Posteingang und andere Fundstücke

Manchmal ist es wie verhext: Es mangelt nicht an toller Musik. Aber an der Zeit, sie zu würdigen. Weil es aber schade wäre, wenn ich meine jüngsten Entdeckungen nicht teilen würde, kommt hier ein Schnelldurchlauf, durch die Songs, die mich in den vergangenen Tagen erfreut haben.

Toni Goldman
Nicht unbedingt meine Musik, nicht zwingend mein Sound. Aber mit ihrer Stimme hat Toni Goldman mich dann doch erreicht. Vor ein paar Jahren ist sie von Berlin nach New York gezogen, um dort Schauspiel zu studieren. Nebenbei hat sie in Pianobars vor allem Songs von Bob Dylan und Leonard Cohen gesungen. Der Produzent Michael Kingsley ist auf sie aufmerksam geworden und hat sie für (bislang) zwei Songs verpflichtet. Mein Favorit ist „The Heart Is Not Involved“. Leider habe ich nichts zum Einbetten gefunden. Aber wenn ich Dir sage, dass mich der Song an die Kollaboration von Liza Minelli mit den Pet Shop Boys erinnert, magst Du ja vielleicht hier für ein Songbeispiel klicken.

Real Experts
Aus der Kategorie „Nie was von gehört – aber trotzdem prima“ sind die Real Experts. Die Band kommt aus London und veröffentlicht jetzt ihr zweites Album. In dem Promo-Text, der mich dazu erreicht hat, heißt es: „FOR LOVERS OF: Hot Chip, Chromeo, Hurts, Friendly Fires, Fenech-Soler, Human League“. Also irgendwie auch – für mich. Und tatsächlich: Unter den 13 Songs sind so einige Perlen dabei. Aber hör‘ am besten selbst.

The Flexican
Am vergangenen Wochenende war ich auf einem Konzert, das unser Gastautor Darius Darek organisiert hat. Es spielten Bukuhara, die eine sehr beeindruckende Mischung aus vielen weltmusikalischen Stilen zum Besten gegeben haben. Außerdem waren sie total sympathisch und wussten, ihre tollen Songs mitreißend auf die Bühne zu bringen. Das Publikum lag ihnen zurecht zu Füßen – etwa bei „Eyes Wide Shut“ (hier von einem früheren Auftritt). Vor und nach dem Auftritt hat Darius aufgelegt und einen meiner Lieblingssongs von Major Lazer, „Watch Out For This“, mit diesem hier gekreuzt:

Eine großartige Überarbeitung eines tollen Klassikers, die der sehr umtriebige The Flexican da produziert hat. Bei der Gelegenheit habe ich auch gelernt, dass es einen Musikstil namens Moombathon gibt. So viel zu meinem Wissen über Musik… Den Song lege ich mir für meine Partyreihe „Tanz ins Glück“ schon mal zur Seite. Stevie Wonder hatte ich dafür ohnehin auf dem Zettel – und in dieser Form ist der erst recht konsensfähig.

Daniel Sanchez & Sinc
Auf dem Weg vom oben genannten Konzert nach Hause habe ich noch kurz im Café Blau Station gemacht, wo das DJ-Kollektiv Spannung_Loesung für die Musik gesorgt hat. Und bin da auf nicht minder tolle Version eines anderen Klassikers aufmerksam geworden:

Seit einigen Wochen ist „Feeling Good“ von Nina Simone immer der erste Song, den ich an einem Party-Abend spiele. Jetzt eine Version zu haben, mit der ich am Ende eines Abends den Kreis auch wieder schließen kann, fühlt sich großartig an.

Und was hörst Du gerade so?

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