Interlude: Jess Glynne

Seit gut anderthalb Jahren versorgt mich Jess Glynne mit schönen Songs. Sogar wenn sie nur mit kurzen Samples zu hören ist, erhebt sie eher ereignislose House-Songs zu neugierig machenden Hinhörern. Ihre Kollaborationen mit Clean Bandit fand ich jeweils großartig – und ihr neuester Song, läuft bei mir auf Heavy Rotation.

Als ich kürzlich in London einen alten Bekannten wiedertraf, tauschten wir uns natürlich auch darüber aus, wie sich unsere musikalischen Vorlieben in den vergangenen 18 Jahren entwickelt hatten. Ich stand noch unter dem Eindruck meines Besuchs auf dem Reading Festival und nannte folglich Metallica und Royal Blood als derzeit große Helden. Mein Gegenüber schreckte zusammen – vor über 20 Jahren hatten wir mal „Last Christmas“ in einer Karaoke-Bar gesungen – und nannte Paloma Faith als seine derzeitige Lieblingssängerin. Viel weiter auseinander können musikalische Vorlieben nicht auseinander liegen. Dann nannte er noch Jess Glynne – und wir hatten wieder ein gemeinsames Gesprächsthema. Wer weiß, wenn es in dem Pub eine Karaoke-Möglichkeit gegeben hätte – vielleicht hätten wir ja zusammen einen Jess Glynne-Song gesungen. Ich hätte dann diesen hier ausgesucht:

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