Interlude: New Model Army

Das Wacken Open Air war nie ein großes Thema für mich. Die Bands und Künstler, die ich über die Jahre als dortige Headliner wahrgenommen habe, fand ich bislang eher selten interessant. Oder über einen Zeitraum von mehreren Tagen erträglich. Weil ich aber ein paar Leute kenne, die dieses Jahr vor Ort sind, habe ich dann doch eine Band aufgeschnappt, die dort gestern aufgetreten ist – und die ich mir durchaus gern mal wieder angesehen hätte. Zur Not auch in Gummistiefeln. New Model Army.

Der Begriff „Phänomen“ ist ja schnell zur Hand. Aber mir fällt zu New Model Army keine andere Bezeichnung ein. Es gibt die Band um Justin Sullivan jetzt seit wieviel Jahren? 35? Ich selbst bin 1989 auf sie aufmerksam geworden, als „Vagabonds“ ein Hit im Fiz Oblon wurde. Das dazugehörige Album, „Thunder & Consolation“ fand ich großartig. Darauf enthalten ist ein Song, den ich auch weiterhin sensationell finde:

Alle paar Jahre sehe ich New Model Army spätabends in irgendeiner Konzertübertragung. Und ich denke jedes Mal, dass Justin Sullivan in Würde altert. Dass sie immer noch authentisch wirken. Dass ihre neuen Songs nicht unangenehm sind. Und dass sie echt ein sehr beeindruckendes Repertoire haben, dass mich immer noch berührt.

Von daher hätte ich gern gewusst, wie der Auftritt in Wacken war. Aber ich konnte nicht viel dazu finden. Aber immerhin scheint die Stimmung auf dem Festival gut zu sein. Auch in Gummistiefeln.

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