Interlude: Blogparade #Väterglück

Als ich vor einigen Tagen von der Blogparade #Väterglück las, fühlte ich mich gleich angesprochen. Bei Daddylicious im Blog hieß es unter anderem: „81 Prozent der Väter sagen aus, dass sie glücklicher in ihrem Leben sind als vor der Geburt ihrer Kinder.“ Ich zähle mich definitiv zu den 81 Prozent dazu. Darum möchte ich mich auch an der Blogparade beteiligen – mit dem, was ich glaube ich, am besten kann: ein paar passende Lieder raussuchen. Hier sind also neun Songs übers #Väterglück – und ein Bonustrack, an dem ich nicht vorbeikam…

Robbie Williams – „Go Gentle“
Man kann über Robbie Williams viel sagen. Und Wir haben das hier auch schon getan. Aber: Robbie Williams schreibt in guten Momenten einfach tolle Texte. „Go Gentle“ ist solch ein Text. Wie er versucht, seiner Tochter ein paar Tipps fürs Erwachsenwerden zu geben, ist wirklich klasse.

Olli Schulz – „Als Musik richtig groß war“
Eigentlich ein Song übers Erwachsenwerden, aber mit einer tollen Pointe am Ende. Als ich den Song zum ersten Mal gehört habe – in einer Akustikversion in einer nächtlichen TV-Talkshow – hatte ich Gänsehaut und Tränen in den Augen. Wenn ich ihn jetzt höre – auch.

Chris Rea – „Josephine“
Als 15-Jähriger war das Thema „Kinder“ für mich natürlich noch nicht da. Also dachte ich im Sommer 1985, dass Chris Rea über eine Liebschaft singt. Tut er aber gar nicht. „Josephine“ ist seine Tochter. Und für seine zweite Tochter, „Julia“, hat er ein paar Jahre später dann auch einen Song geschrieben.

Stevie Wonder – „Isn’t She Lovely“
Einer der Stevie-Wonder-Songs, die ich als Neunjähriger gern auf den Tapes meines Vaters bei unseren Familienausfahrten gehört habe.

Will Smith – „Just the Two of Us“
Es gab Zeiten, da konnte ich Will Smith nichts, aber auch gar nichts, übel nehmen. Er bediente sich rücksichtslos an Klassikern – aber erschuf irgendwie auch neue. „Gettin‘ Jiggy With It“, „Miami“… tolle Partyhits. Bei „Just The Two Of Us“ spielte er mit dem gefälligen Sample aus meiner Sicht zwar zu sehr auf Sicherheit. Aber schön anzuhören ist der Song von Bill Withers aber auch in dieser Interpretation.

John Lennon – „Beautiful Boy“
In Listen toller Popsongs dürfen Lennon und McCartney nicht fehlen. Hier ist also John Lennon.

Kanye West Feat. Paul McCartney – „Only One“
Und hier ist Paul McCartney. Wenn auch mit einem anderen Partner als John Lennon. Hier hilft er bei Kanye West und dessen Song für Tochter North.

Kanye West – Only One ft. Paul McCartney (Lryic Video) from Nona Refa on Vimeo.

Eminem – „Hailie’s Song“
Überhaupt Hiphop: Es gibt anscheinend viele Songs, in denen vermeintlich schwere Jungs über ihre Kinder singen bzw. rappen. Weil Eminem bei uns schon mehrfach bei uns Thema war, sollte er hier nicht fehlen.

Nas – „Daughters
Auch auf die Gefahr hin, dass das hier sehr raplastig wird, auch noch etwas von Nas. Einfach, weil er so lustige Dinge über Kinder und deren Posts in sozialen Netzwerken sagt: „This morning I got a call, nearly split my wig, This social network said “Nas go and get ya kid”

Nas – Daughters from Gunitlegendas on Vimeo.

David Bowie – „Kooks“
„We bought a lot of things to keep you warm and dry. And a funny old crib on which the paint won’t dry.“ Das klingt so brav. Und ist doch von David Bowie. Außerdem ist der Song auf der selben LP wie „Life On Mars?“ – darum dachte ich, nehme ich den Song mal mit auf.

Bonus
Depeche Mode – Precious

Eigentlich geht es hier gar nicht richtig um Väterglück. Sondern viel mehr um die Verantwortung für die Kinder, wenn die Eltern sich trennen. Aber es ist Depeche Mode. Und auch der letzte wirklich schöne Refrain, den Martin Gore geschrieben hat.

Welchen Song über das #Väterglück hättest Du noch auf die Liste gesetzt?

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