Interlude: Nneka

Du weißt nicht, was Dich erwartet, weißt aber dafür schon nach wenigen Sekunden: Das hier ist etwas für mich. Im Falle von Nnekas „Book Of Job“ waren es tiefe Bässe, reggaetypische Offbeat-Akkorde und eine Stimme, die mich reinzieht. Und der Song hält was er verspricht – bis hin zu einem coolen Refrain. Spätestens da stellte sich mir die Frage: Wer bitte schön ist eigentlich Nneka?

Das ist doch mal ein Song, der eine Recherche rechtfertigt, oder? Offenbar ist das jetzt erscheinende Album „My Fairy Tales“ bereits das vierte reguläre Album der Sängerin. Und offenbar hat sie gleichermaßen Freunde bei der englischen Presse und US-Rockern. Ein kurzer Blick auf die Bio zeigt einen bewegten Lebenslauf: von Nigeria nach Hamburg und immer wieder mal zurück, Tourneen, ein ausgeprägtes politisches Bewusstsein, viele Konzerte…

Klingt alles amtlich. Und die Songs erst recht. „My Love, My Love“ ist auf jeden Fall etwas für den Sommer – mir vielleicht etwas zu leicht (gerade im Vergleich zu der Tiefe von „Book Of Job“), aber definitiv etwas, um das Leben zu genießen. Und da ist der schon etwas ältere Joe-Goddard-Remix von „Shining Star“, der mir sehr gut gefällt. Alles in allem Grund genug, Dir Nneka ans Herz zu legen.

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