Interlude: Olli Schulz

Habe ich nicht letztens noch geschrieben, dass ich Musik-Videos gar nicht mehr brauche? Und dann das: Seit einer Woche schaue ich mir „Phase“ von Olli Schulz mehrmals täglich an. So sympathisch, herzergreifend und schön ist der Clip…

Schon die einleitende Unterhaltung zwischen Olli Schulz und seinem Regisseur ist klasse. Und wenn dann alles richtig los geht, weiß man gar nicht, wo man hingucken soll. Ein Videoclip wie ein Wimmelbild: Wo ist Palina jetzt? Was macht der Balken in der Mitte des Bildes? Wo ist Fabian Buch? Mittendrin: ein leicht verloren wirkender Olli Schulz. Und ein wunderbarer Song, der in dem ganzen Brimborium nicht untergeht, sondern das ganze Geschehen wie eine samtweiche Klammer zusammenhält.

Du merkst schon an meiner Lyrik: Ich bin verliebt in dieses Lied. Und das Video. So etwas würde ich gern häufiger sehen. Und hören – vielleicht ist auf der LP „Feelings aus der Asche“ ja noch mehr so wunderbares Material. Muss ich durchhören. Und mir damit gleich ein weiteres Mal selbst widersprechen. Denn Alben, schrieb ich längst wieder, Alben brauche ich eigentlich auch nicht mehr…

2 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

  1. Danke für den Tipp! Oli Schulz hat mich lange Zeit im Studium musikalisch begleitet, dass Video und der Song haben richtig Spaß gemacht. Ich werde es wohl auch noch ein paar Mal hören. 🙂

  2. ,Phase‘ von Olli Schulz finde ich auch richtig klasse. Je mehr ich von ihm höre, desto mehr Fan werde ich. Die Krönung war das Live-Konzert neulich, gemeinsam mit Thees Uhlmann. Lange nicht mehr ein so sympathisches, lustiges und irgendwie auch intimes Konzert erlebt… 🙂

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