Interlude: Prinz Porno

Der schönste Erfolg der Woche steht für mich gleich zu Beginn fest:

Prinz Porno hat es mit seinem neuen Album „pp = mc2“ nahezu ohne Promotion und Interviews auf Platz 1 der Albumcharts geschafft. Und dass, obwohl ihm nicht wenige ein relatives Scheitern seines Projekts vorher gesagt haben, da der Spagat zwischen den Figuren Prinz Pi und Prinz Porno inhaltlich und stilistisch nicht der leichteste und nachvollziehbarste ist.

Andere sagen vielleicht, dass der Januar generell ein schwacher Verkaufsmonat ist. Allerdings dürften letzte Woche viele Rap-Fans ihr Portemonnaie gezückt haben, denn es gab einige andere hochkarätige Releases aus der Szene, die ein spannendes Rennen versprachen: Der Münchener Reimakrobat Ali As ist auf Platz 17, die Frankfurter Rotlicht-Rapperin Schwesta Ewa auf Platz 11 und Sidos ehemaliger Co-Rapper B-Tight auf Platz 8 eingelaufen. Insofern: Gratulation für diese starke Leistung, Friedrich!

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