Interlude: Kant

Der Weg zu meinem aktuellen Lieblingssong führte mich von einer Bar in Berlin über Shazam und Soundcloud hin zu Beatport und den Top-10-Verkäufen eines mir bis dato völlig unbekannten Künstlers. Und da wartete mein aktueller Lieblingssong auf mich. Völlig unerwartet. Und obwohl es ein House-Track ist, könnte er Dir vielleicht sogar gefallen, denn da ist auch ein wenig Hiphop mit drin.

Als ich kürzlich in Berlin ein Getränk zu mir nahm, lief im Hintergrund ein interessanter Housetrack. Er verband ein paar sehr authentische Sounds sowohl der Achtziger- und Neunzigerjahre mit schönen Vocals und einem zeitgemäßen House-Beat. Ich habe mir ja inzwischen angewöhnt, bei solchen Gelegenheit mit Shazam den jeweiligen Song zu ermitteln. In diesem Fall war es „One Night Stand“ von Marco Darko (den ich nicht kannte) – im Remix von Kant (den ich auch nicht kannte).

Mit diesen Infos ausgestattet suchte ich mein Bar-Fundstück zunächst auf Soundcloud. Einmal fündig geworden und in meiner Wahrnehmung bestätigt, machte ich mich auf zu Beatport, einen auf DJ-Bedürfnisse zugeschnittenen Download-Shop. Das Schöne hier: Wenn man einen Künstlernamen eingibt, erhält man immer auch die jeweils zehn bei Beatport am meisten heruntergeladenen Songs angezeigt. Ich gab also auch hier Kant ein und las zunächst mal die Bio: ein dänischer Produzent und DJ. Aha. Und was kann der noch so? Ich klickte also auf Platz 1 seiner Verkaufscharts, einen mit „Ey Yo“ eher nichtssagend betitelten Song – und fand hier meinen aktuellen Lieblingssong. Treibend und mit einer wirklich coolen Gesangslinie. Die wird Dir bekannt vorkommen. Ich würde gern Dein Gesicht sehen, wenn Du sie erkennst. Ich glaube, ich habe überrascht dreingeschaut, als bei mir der Groschen fiel…

Na, erkannt? Klar. Ist doch klasse, oder? Ich will der Vollständigkeit halber noch erwähnen, dass bei dieser Version noch Mark Kinchen die Finger mit im Spiel hatte, ein seit über 20 Jahren erfolgreicher House-DJ aus Detroit (den Du vielleicht noch von den Nightcrawlers kennst).

Wie kompliziert die Verwicklungen der einzelnen Beteiligten und mein Weg zu diesem Hit nun auch gewesen sein mögen – ich drehe jetzt nochmal den Bass auf und versuche dabei diese Zeilen hier nachzusprechen: „Afraid of us, you know this ain’t no game to us – You strange to us, that’s when we gettin dangerous, come on“.

2 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

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  2. Der arme Busta 😉

    Nein, im Ernst – sehr unterhalsam gemacht – hätte nicht gedacht, dass der im Jahr 2015 überhaupt noch was taugt, hihi…

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