Interlude: Clean Bandit

Gerade als ich mich fragte, ob Clean Bandit wohl ein One-Hit-Wonder bleiben, höre ich ihre neue Single im Radio. „Real Love“ gefällt mir sofort. Damit schunkel ich gern langsam aus einem Jahr heraus, in dem mir Clean Bandit viel Freude gemacht haben.

Da war zunächst natürlich „Rather Be“ – ein Song, der mich sofort aufhorchen ließ, als ich ihn zum ersten Mal im Radio hörte. Die Streicher zu Beginn, Elektronik und Gesang kommen dazu, ein House-Beat – und dann dieser Refrain: ein großartiger Popsong, an dem außer mir auch viele Leute Spaß hatten, wenn ich ihn aufgelegt habe.

Für mein DJ-Set auf dem Melt!-Festival hatte ich „Rather Be“ auch mit dabei – auch, weil die Band dort den dreitägigen Musikmarathon eröffnen sollte. Ich war zunächst skeptisch, ob Clean Bandit meine Erwartungen würden erfüllen können und auch genug Material dabei hätten, das mit „Rather Be“ mithalten konnte. Als dann gleich zu Beginn des Auftritts das Schlagzeug der Band in der Hitze abschmierte und die Musiker rund 20 Minuten von der Bühne gingen, sah es erst nicht gut aus. Aber Clean Bandit entschieden sich dann dazu, die Instrumentals ihres Sets von CD laufen zu lassen und alles mit Live-Instrumenten und Gesang zu ergänzen. Eine Idee, die voll aufging: Nach wenigen Minuten tanzten wir alle vor der großen Bühne. Tolle Popsongs mit Wumms, positive Stimmung und zum Sommer-Hit hatten Clean Bandit dann auch noch eine Cover-Version von „Show Me Love“ mitgebracht. Schöner hätte das Festival nicht anfangen können.

In den darauf folgenden Monaten habe ich von Clean Bandit nicht viel mitbekommen. Bis eben gerade. „Real Love“ erinnert mich zum Ausklang des Jahres noch einmal an einige der schönsten Sommer- und Party-Momente aus 2014. Danke schön!

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