Interlude: Lianne La Havas

Wenn ich im Radio einen tollen und mir bis dahin unbekannten Song höre, denke ich immer, dass er ganz neu sein muss. Denn sonst würde ich ihn ja schon kennen – ich halte mich schließlich für einen Experten.. Aber erst am Wochenende musste ich erneut feststellen, dass mir bei aller Begeisterung für Musik immer wieder gute Songs durchrutschen: Ich hörte zum ersten Mal „Room For Doubt“ von Lianne La Havas und Willy Mason.

Ich hatte ja schon mal versucht zu erklären, auf welche Komponenten eines Songs ich anspringe. Bei „Room For Doubt“ war es die zarte Gitarre und die Stimme von Lianne La Havas, auf die ich im Autoradio aufmerksam wurde. Ich fand beides ganz schön und nahm mir vor, später bei 1Live mal die Playlist durchzususchen (was ich in der Regal aber vergessen). Dann kam aber der Moment, in dem ich hektisch nach meinem Telefon suchte, um mit Shazam sofort und ohne Verzögerung Titel und Interpreten rauszufinden: als die zweite Stimme einsetzte. Die Kombination der beiden Sänger fand ich großartig. Wenige Sekunden später wusste ich die Antwort:


Lianne La Havas – No Room For Doubt (feat. Willy Mason) on MUZU.TV.

Wunderschön. Und zu meiner Überraschung ist der Song schon zwei Jahre alt. Erstaunlich und beunruhigend zugleich, dass „Room For Doubt“ schon seit 2012 existiert, ohne dass ich ihm vorher begegnet bin. Ich bin aber froh, dass ich ihn gefunden habe.

Einmal neugierig machte ich mich natürlich auf die Suche nach weiteren Songs der beiden. Ich muss aber zugeben: Jeder für sich hauen mich die beiden mich nicht um. Aber gemeinsam haben sie einen echt schönen Song aufgenommen. Kommt gleich auf meine „Es reicht – Ruhe jetzt“-Playlist.

Schreibe einen Kommentar

Pflichtfelder sind mit * markiert.