Interlude: Mauerfall

Olaf und ich sitzen auf heißen Kohlen. Eigentlich wollten wir schon längst in Olafs Passat-Kombi Richtung Bremen unterwegs sein. Heute, am langen Donnerstag, will ich mir meine ersten Doc-Martens-Schuhe kaufen. Schwarz, niedrig, mit Stahlkappe. Für gewöhnlich haben wir in der Bundeswehr-Fahrschule immer zu verlässlichen Zeiten Dienstschluss. Aber heute wurde der Hauptfeldwebel kurz vor Ende der Theorie-Stunde von einem Gefreiten rausgerufen. „Sie warten hier“, hat er noch gesagt. Und das ist jetzt schon gut 20 Minuten her. „Wenn das noch lange dauert, können wir Bremen heute vergessen“, nörgle ich.

Olaf ist entspannter: Er malt geometrische Formen in seinen Notizblock. Die anderen 15 Typen hier mit uns im Raum quatschen oder drehen sich Zigaretten für den anstehenden Weg in die Kantine zum Abendessen. „Das schaffen wir noch“, versucht Olaf mich zu beruhigen. „Von Schwanewede bis Bremen – das sind ja nur 30 Minuten.“ Ich gucke auf die Uhr: viertel nach fünf. Olaf hat recht: Das könnte noch klappen.

Aber auch die nächsten 30 Minuten passiert nichts. Draußen ist es inzwischen stockdunkel. Auch meine Fahrschul-Kollegen werden jetzt unruhig. „Was soll diese scheiß Warterei.“ – „Mann, ich hab‘ Hunger.“ – „Warum kommt da keiner?“ Die Stimmung droht zu kippen. Meine ist sowieso schon im Eimer. Das mit den Schuhen kann ich bald vergessen. Gleich sechs – bis wir uns umgezogen haben und losgefahren sind, ist es halb sieben. Sieben Uhr in Bremen. Parken und zum Laden, der aber schon um 19.30 Uhr zu macht.

Da öffnet sich endlich die Tür. Der Hauptfeldwebel kommt zurück. Sofort herrscht Stille im Raum, verschwinden die Tabakpäckchen, sind die Füße vom Tisch. „Männer“, setzt er an, um dann doch eine längere Pause zu machen. Offenbar weiß er nicht genau, wie er uns die Wartezeit erklären soll. „Wir haben vorhin die Nachricht erhalten, dass die Grenze zur DDR geöffnet wurde“, fährt er etwas stockend fort. Pause. Er sagt das alles so emotionslos, dass ich nicht genau weiß, was ich als nächsten Satz erwarten soll. „Wir müssen den Einmarsch der Russen verhindern und ziehen jetzt in den Krieg“, erscheint mir genau so plausibel wie „Die Bundeswehr wird aufgelöst.“

Endlich setzt er an, um fortzufahren. „Wir rechnen damit, dass jetzt viele DDR-Bürger die Gelegenheit nutzen werden, um in die BRD umzusiedeln. Wir haben darum den Befehl bekommen, hier in der Lützow-Kaserne Unterkünfte für diese DDR-Bürger zu schaffen. Wer von Ihnen ist in der 321. Kompanie?“ Olaf, ich und zwei andere zeigen auf. „Ihre Kameraden haben bereits begonnen, die Unterkunft des ersten und vierten Zugs zu räumen und in das Gebäude des zweiten Zugs umzuziehen. Sie helfen dort. Wegtreten.“ Wir vier schauen uns ein wenig ratlos an. Als der Hauptfeldwebel „Wegtreten“ noch einmal wiederholt stehen wir doch langsam auf und gehen los.

„Warum müssen ausgerechnet wir für die Zonis unsere Stuben räumen“, diskutieren wir auf dem Weg zu unserem Gebäude. Um uns herum herrscht aufgeregte Betriebsamkeit. Obwohl es schon spät ist, tragen alle noch ihre Uniformen. Man könnte fast meinen, ein Marschbefehl Richtung Osten hätte die Truppe erreicht. Aber statt Waffen oder Panzerfahrer-Unterlagenmappen tragen die Männer Seesäcke mit Wäsche, Betten oder Möbel über das Kasernengelände.

Als wir bei unserem Gebäude ankommen, ist der Großteil der Stuben schon leer. Auch Olaf und ich müssen umziehen. Wir schmeißen den Inhalt unserer Spinde in unsere Seesäcke und ziehen die Betten ab. „Hoffentlich kommen wir wieder zusammen in eine Stube“, sorgen wir uns beim Packen. Wir schauen nochmal, dass wir auch nichts für die Flüchtlinge zurücklassen. „Los, los“, schreit jemand auf dem Flur, „alle raus hier und rüber. Hier muss alles leer sein.“ Es bleibt keine Zeit für Sentimentalitäten – wir gehen mit unseren Habseligkeiten raus in den kühlen Novemberabend.

Im anderen Gebäude wird uns schnell klar: Es sind nur noch vereinzelt Betten frei – Olaf und ich müssen uns aufteilen. „Jetzt macht schon, Männer, jeder nimmt sich jetzt ein freies Bett“, brüllt uns ein Unteroffizier an. „Schöne Scheiße“, schmolle ich und gehe in die nächstbeste Stube. Ein paar der Typen kenne ich, ein paar gingen mir schon mal richtig auf den Keks, andere sind mir allein vom Anblick schon unsympathisch. Die Aussicht, mit dem Haufen die nächsten neun Monate auf engstem Raum verbringen zu müssen, stinkt mir gewaltig. Aber der Unteroffizier auf dem Flur macht unmissverständlich klar: Das ist meine neue Stube.

Widerwillig schmeiße ich meinen Kleidersack in den letzten freien Spind und gehe wieder raus auf den Flur, um zu schauen, wo Olaf untergekommen ist. Auch er hat mit seinen neuen Mitbewohnern eher eine Niete gezogen. „Ist ja vielleicht nur für den Übergang“, sagt er, als wir draußen auf der Treppe sitzen. Wir haben uns was von dem Essen mit raus genommen, das wir am Wochenende von unseren Müttern ins Gepäck gesteckt bekommen haben. Die Kantine hat schon längst zu. Das Schuhgeschäft in Bremen auch. „Was meinst Du, wie viele Leute kommen wohl aus der DDR rüber“, frage ich und schaue dabei meinem kondensierenden Atem hinterher. „Keine Ahnung. Vielleicht wollen die ja auch gar nicht alle in den Westen“, überlegt Olaf. „Und schon gar nicht hierhin“, ergänze ich.

Hier draußen ist es langsam ruhig. Drinnen hat jemand einen Fernseher ans Laufen gekriegt. Das blaue Licht, das durchs Fenster den dunklen Appellplatz in schnellen unregelmäßigen Abständen ausleuchtet, lockt uns wieder rein. Auf dem kleinen Bildschirm, um den sich etwa 20 Männer versammelt haben, sehen wir Menschen auf der Berliner Mauer stehen. Sie jubeln, liegen sich in den Armen und feiern. „Das kann ja eng werden, wenn die jetzt alle zu uns geschickt werden“, denke ich. Dann ist Zapfenstreich: Wir müssen ins Bett. Ich liege noch lange wach und höre auf meinem Sony-Walkman zu, wie sich die Blow Monkeys auf ihrem „Best Of“ an Margaret Thatcher abarbeiten.


The Blow Monkeys — Choice? – MyVideo

Ich stelle mir vor, wie in den kommenden Tagen die ersten Trabis und Busse vorfahren und Tausende Ostdeutsche auf dem Kasernengelände verteilt werden. Ob die wohl Stress machen? Was mag sich wohl hier alles ändern?

Es ändert sich nichts: Bis zum Ende meines Wehrdienstes kommt nicht ein Flüchtling in der Lützow-Kaserne an. Das leer geräumte Gebäude – bleibt leer.

3 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

  1. *Interessant zu lesen! Ich war zu dem Zeitpunkt noch gar nicht auf der Welt und finde das zumindest ein kleines bisschen schade – hätte als Westkind aber vermutlich eh wenig mitbekommen.

  2. An diesen Donnerstagabend kann ich mich noch sehr gut erinnern, genauso wie an das darauf folgende Wochenende. Für mich ist der Mauerfall eine Verkettung von Ereignissen, die über mehrere Monate hinweg die sogenannte Wendezeit beschrieben. 

    Den Abend des 9. November verbrachte ich nicht draußen auf der Straße, sondern vor dem Fernseher. Wir hatten neuerdings Kabelfernsehen und so entwickelte sich bei mir eine neue TV-Routine, die nachmittags von Musikvideos auf Tele 5 und MTV und abends den Serien auf SAT.1 und RTL geprägt war: „Mike Hammer“, „Cagney & Lacey“, „Spenser“, „Star Trek“, „Nam“, „Knight Rider“, „V – die außerirdischen Besucher“ – irgendwie stand jeder Wochentag im Zeichen irgendeines Serien-Quatsches. Da mir meine Eltern freundlicherweise einen eigenen Fernseher in meinem Zimmer gestatteten, lebte ich mein 14-jähriges Teenie-vor-der-Glotze-Dasein entsprechend ungebremst aus.

    Es muss kurz vor 21 Uhr gewesen sein, als Till anrief und mir mitteilte, dass heute die Grenze geöffnet wurde. Während ich neugierig auf den SFB umschaltete, tauschten wir uns eine halbe Stunde lang über die übertragenen Ereignisse aus. Es war natürlich total strange. Doch obwohl es für uns alle eine große Überraschung war, war es für mich als Pubertisten auch nicht unglaublicher als die vielen anderen Dinge, die meinem Leben gerade einen neuen Verlauf gaben: Neue Mädchen, neue Freunde, neue Musik und neue nervige Schulfächer. 

    In den Sommerferien hatte ich mir für die 9. Klasse fest vorgenommen, einiges an meinem Leben zu ändern: den Klamotten-Style, die Hobbys, den Freundeskreis, den Musikgeschmack. Dennoch änderte sich gleichzeitig auch sehr wenig: Ich war weiterhin mit dem Unglücklich-Verliebtsein beschäftigt und tröstete mich, in dem ich mit Legosteinen und Spielzeug-Soldaten kleine Dioramen bastelte, während ich dazu Bücherei-Kassetten von Tracy Chapman, Depeche Mode und UB40 hörte.

    Auch wenn es sich im Rückblick natürlich sehr einfach behaupten lässt, aber aus meiner Sicht war 1989 zu spüren, dass irgendetwas Besonderes in der Luft lag. Nicht nur die Pubertät. Im Schulunterricht wurde plötzlich in allen möglichen Fächern über die Ereignisse im Fernsehen diskutiert: Also weniger über „Cagney & Lacey“ als über die Tagesschau-Nachrichten. Die Flüchtlingswelle über die grüne Grenze in Ungarn hatte längst auch unseren Berliner Südwesten erreicht – in Form von Cornelia, die irgendwann im Frühjahr ’89 mitten im Schuljahr quasi aus einem anderen Land zu uns gestoßen war: der DDR. Dann folgten die Ereignisse in der Prager Botschaft und die Montagsdemonstrationen in Leipzig. Interessant war der neue Ton, in dem die Nachrichten und die Erwachsenen um uns herum über all das sprachen.

    Und so freute ich mich an diesem Abend über den Mauerfall genauso wie auf den folgenden Tag, an dem wir Lorenz Geburtstag mit einem Kinobesuch feiern würden. Im Vorjahr hatten wir heimlich „Die Hard“ gesehen – ich war gespannt, was diesmal kommen würde.

    Als ich am nächsten Morgen wie immer um kurz vor 8 Uhr zur Schule radelte, waren deutlich weniger Schüler unterwegs als sonst. Im Erdgeschoss begrüßte uns ein seeliger Geschichtslehrer mit einem Berg voller Süddeutschen Zeitungen im Arm: Er drückte jedem, den er traf, eine Sonderausgabe in die Hand und betonte, dass dies ein historisches Dokument sei. Was der Arme nicht ahnte: Die wenigsten Zeitungen schafften es an diesem Tag zu den Schülern nach Hause. Teenager eben.

    Nachmittags trafen wir uns bei Lorenz, überreichten ihm sein Geschenk – die von ihm zuvor bei uns „bestellte“ Springsteen-LP. Kurz bevor wir los zum Kino gingen, kam sein älterer Bruder rein und erzählte stolz, wie sie am Vorabend am Checkpoint Charlie den Trabis zur Begrüßung aufs Dach geklopft hatten. Dann machten wir vier uns zum „Royal Palast“ am Ku’Damm auf. In der U-Bahn sprachen wir über die Ereignisse: Jeder hatte irgendeinen TV-Beitrag mit irrsinnigen Bildern in Erinnerung. Doch als wir im Kino saßen, freuten wir uns vor allem auf „Erik der Wikinger“ – der Kinobesuch war für zwei Stunden erst mal wichtiger als die Politik da draußen.

    Als wir gegen 20 Uhr aus dem Kino im Europacenter strömten, gerieten wir in eine merkwürdige Szene: Der Ku’Damm war voll mit Spaziergängern. Obwohl es bitterlich kalt war, reihten wir uns ein und ließen uns von der Menge treiben. Es gab kein Ziel – einfach mal auf der Fahrbahn in Richtung Café Kranzler laufen und die strahlenden Gesichter studieren. Es fühlte sich sehr gut an. Am Bahnhof Zoo rannte ich zu einer Telefonzelle und rief meine Eltern euphorisch an: „Ihr wisst nicht, was hier los ist – das ist total cool hier“, rief ich in den Hörer.

    „Nun beruhig Dich mal, Mikko“, entgegnete mir mein Vater ernüchternd: „Komm jetzt mal nach Hause – Opa ist aus Stuttgart zu Besuch gekommen.“ Seine geringes Verständnis für meine Gefühlslage versetzte mir einen Stoß in die Magengrube: Hier passierte Geschichte und ich sollte mit meinen Eltern, meinem Opa und seiner Lebensgefährtin Zuhause sitzen und pünktlich Abendbrot essen, als ob nichts wäre. Dass mein Opa genau wegen des Mauerfalls extra in seine Heimatstadt gereist war, verstand ich dabei nicht. 

    Nach dem Abendessen langweilten mich die Gespräche der Erwachsenen und ich ging zum Plattenregal meines Vaters. Seine Sammlung enthielt kaum etwas, das ich kannte: Wer waren bitteschön diese Les Humphries Singers, dieses „Saturday Night Fever“ und diese Pink Floyd-Typen? Doch Moment: Das Klapp-Cover mit der weißen Wand drauf sah interessant aus: „The Wall“ stand seitlich darauf gekrakelt und innen waren Comic-Figuren abgebildet. Die sahen zwar etwas gruselig aus, aber trotzdem dachte ich mir: Passt doch heute irgendwie thematisch mit der Mauer.

    Also ging ich auf mein Zimmer und hörte mir nacheinander beide Platten an. Und erkannte sogar dieses eine Lied namens „Another Brick in the Wall“ aus dem Radio wieder. Es gefiel mir – vor allem dieser Kinderchor zum Ende hin.

    Am Samtagvormittag war ich mit René verabredet: Wir wollten zum Polen-Markt. Das war ein riesiger Wochenend-Flohmarkt auf einer Brachfläche namens Potsdamer Platz. Wir wollten uns ein wenig umsehen und danach weiter zur Mauer laufen. Auf dem Markt herrschte das übliche bunte Gedränge: Studenten, Arbeitslose, Hausfrauen und Antiquitäten-Händler. Deutsche, Türken, Jugoslawen und dazu Hunderte Polen, die seit etwa einem Jahr dem Markt seinen inoffiziellen Namen gaben. Mit ihren Ostblock-Fiats waren sie den weiten Weg nach Berlin gekommen, um Würste, Kaviar und gehäkelte Decken gegen D-Mark abzutreten und auf dem Heimweg palettenweise Aldi-Produkte in die Heimat zu transportieren. Es war ein buntes Gewusel und irgendwo erstand ich zwei Tüten mit Plastik-Soldaten einer napoleonischen Reiterstaffel, ein gelbkariertes Hemd, sowie ein schnellgedrucktes Foto-Poster mit Menschen auf der Mauer vor dem Brandenburger Tor.

    Dann liefen René und ich weiter zum Lenné-Dreieck. Das war ein kleines Stück Ost-Berliner Territorium, das aber auf der Westseite hinter der Mauer lag: Ein echtes Stück Niemandsland, an das die DDR-Grenzer nicht so richtig heran kamen und auf dem die Westberliner Polizei nichts zu melden hatte. Ein ideales Territorium für eine alternative Szene, die es sich dort seit einem Jahr mit einer Zeltstadt gemütlich gemacht hatte. Diese linksalternativen Jungs und Mädels hatten wir uns schon ein paar Mal näher angesehen, denn sie verströmten etwas Cooles und Unangepasstes, das wir spannend fanden.

    Doch an diesem 11. November 1989 schien in der Anarchie eine neue Form von Anarchie ausgebrochen zu sein: Niemand interessierte sich für die rebellische Wagenburg. Stattdessen liefen überall Menschen entlang, die im Fernsehen als Mauerspechte tituliert wurden. Klack-Klack-Klack – Krätsch. So klang es von überall her. 

    Da wollten René und ich natürlich mit dabei sein. Dafür hatte ich einen leichten Holzhammer sowie einen Mini-Meißel aus meinem Kinderwerkzeugkasten eingepackt und damit versuchten wir uns ebenfalls als Mauerspechte. Mit wenig Erfolg: Die scheiß Betonwand wollte kaum nachgeben. Noch während wir versuchten, uns eine Ecke Geschichte abzuhacken, kam ein großer Mann mit Vokuhila-Frisur und Schnauzbart dazu und schmunzelte: „Ach Jungs, ditt is ja niedlichet Werkzeuch, watta da habt! Jeht mal zur Seite.“ Dann schwang er seinen Vorschlag-Hammer von der Schulter, haute ein einziges Mal kräftig an die Kante und überließ uns den Haufen DDR-Beton, der auf den Boden bröselte.

    Zuhause überspielte ich mir die Pink Floyd-Platte auf Kassette und überstand damit die familiären Spaziergänge und Tanten-Besuche des restlichen Wochenendes.

    Ein halbes Jahr später besuchten wir meine Tante Claudia, die als Modedesignerin über die unglaublichsten Kontakte in der Kunst-, Mode-, Party- und Musik-Szene verfügt. Während unseres Besuchs erzählte mein Vater ein wenig stolz, dass ich Pink Floyd-Fan geworden war (was nur zum Teil richtig war) und ständig seine Platten mopste (was schon eher der Wahrheit entsprach). Meine Tante fand das gut und sagte: „Dann kann Mikko doch nächste Woche die Generalprobe besuchen, ich hab noch zwei Karten und geh da bestimmt nicht hin.“ Ich war verwirrt – was für ein Konzert?

    Das sollte ich einen Freitag später verstehen, als ich mit meiner neuen Freundin Claudia den selben Weg zum Potsdamer Platz nahm, um mit ein paar Tausend anderen zu erleben, wie Roger Waters und seine Kumpels eine riesige Wand aus Papp-Mauersteinen zum Einsturz brachten. Zum zweiten Mal innerhalb von nur acht Monaten auf diesem inzwischen historischen Gelände. Geschichte kann echt cool sein.

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