Interlude: Smashing Pumpkins

Was hat Billy Corgan in den vergangenen Jahren nicht alles an Kritik einstecken müssen. Dass er ohne frühere Mitstreiter überhaupt als Smashing Pumpkins weitermacht. Dass er sich schlecht über ehemalige Wegbegleiter äußert. Dass er sich in komplexen Projekten verzettelt. Irgendwann bin ich durch Umbesetzungen und Zyklen-Ankündigungen nicht mehr durchgestiegen und habe Corgan und seine Musik ausgeblendet – trotz aller Begeisterung, die ich für die Band in den Neunzigerjahren aufgebracht habe. Gestern las ich, dass es einen neuen Song von den Pumpkins gibt und habe einfach mal reingeklickt. Und was soll ich sagen: Er ist gut. Wirklich gut.

Nachdem ich “Being Beige” zum ersten Mal durchgehört hatte, klangen Textzeilen und vor allem das Piano-Motiv in mir nach. Ich musste gleich noch mal auf Play drücken. Und nochmal… Sehr, sehr schön.

Mit dem Erscheinen von „Being Beige“ wurden auch zwei neue Alben der Smashing Pumkkins angekündigt. „Monuments To An Elegy“ soll noch im Dezember erscheinen, „Day For Night“ im Laufe des kommenden Jahres. Zeit genug also, um die alten Platten noch einmal durchzuhören und sich damit auf das neue, viel versprechende Material vorzubereiten. Wie wäre es hiermit?

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  1. Wäre ich in jener Herbstnacht anno ’93 weniger damit beschäftigt gewesen, mir zu überlegen, wie sich wohl ein Kuss meiner Begleiterin anfühlen würde, könnte ich heute eine qualifiziertere Meinung zu den Smashing Pumpkins abgeben. Denn in jener durchtanzten Nacht lief im Anschluss an den „Tresor“-Besuch in ihrem Autoradio mindenstens vier Stunden lang eine Kassette namens „Siamese Dream“ in Rotation. Doch immerhin kann ich so die Erinnerung an das wunderbare „Disarm“ beisteuern.

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