Interlude: Ahzumjot

Wenn Dir dieser Name so merkwürdig fremd und zugleich irgendwie bekannt vorkommt, dann liegt das vielleicht daran, dass Du Dich an eine zwei Jahre alte McDonald’s-Aktion erinnerst:

Zusammen mit Cro und Rockstah nahm Ahzumjot bei einem „Kreier Deinen Burger“-Wettbewerb teil – und gewann das Ding. Fortan mussten sämtliche deutschen McD-Filialen eine Woche lang den zungenbrecherischen „Crockstahzumjot“-Burger verkaufen.

Dies sei aber nur eine in HipHop-Kreisen längst total veraltete Seiteninfo für den Gelegenheits-Rap-Fan. In der Szene zählt der Hamburger Rapper längst zu den großen Hoffnungsträgern, denn sein Potential ist unübersehbar: Musikalisch und optisch in der Hipster-Rap-Ecke angesiedelt, hat sich Alan Julian Asare mit ungewöhnlichen Samples und Soundstrukturen sowie teilweise verschlüsselten Text-Botschaften eine große Fan-Base aufgebaut. Man könnte sagen, er sei im Geiste der deepe Bruder von Cro.

Ob sich dessen Erfolgsmodell ein- oder gar überholen lässt, darf natürlich bezweifelt werden. Dafür ist der Panda einfach zu weit oben. Aber in seinen drei Vorab-Videos beweist Ahzumjot, dass er seinen eigenen Sound längst gefunden hat und auf allen Erfolg vorbereitet ist.

Mein musikalischer Favorit ist „Geschichte“:

Aber optisch knallt natürlich „Es ist gut wie es ist“ alles weg:

Am Freitag erscheint dann sein Album „Nix mehr egal“. Kannst Du damit was anfangen?

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