Interlude: Alligatoah

Die allgemeine politische Instabilität allerorten kann auch bei deutschen Musikbloggern schlechte Laune verursachen. So weit waren wir ja bereits vor einer Woche. Und ich habe die Kollegen Musiker darum beneidet, wie sie schöpferisch aus der Krise Neues ziehen können. Nun ist der norddeutsche Rapper/Songwriter Alligatoah einen überraschend anderen Weg gegangen.

Bei einem Soundcheck gibt er kurz seinen Kommentar zur aktuellen Lage ab. Der lautet schlicht: Krieg war scheiße, Krieg ist scheiße, Krieg bleibt scheiße.

Das kommt jetzt nicht so überraschend und würde eigentlich auch niemanden vom Hocker reißen. Wenn er denn nicht für diese Botschaft eine wunderbare Ballade des halb-vergessenen Anti-War-Barden Hannes Wader gecovert hätte: „Es ist an der Zeit“ ist Waders 1980er Adaption des friedensbewegten Evergreens „No Man’s Land (The green fields of France)“ aus dem Jahr 1976.

Ich finde Alligatoahs Version also aus dieser Vielzahl von Gründen total spitze – und hoffe, dass auch Dich die knarzend-direkten Worte ansprechen:

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