Interlude: Olson

Im Sommer sind die meisten Musikhörer ja etwas milder mit ihren Lieblingskünstlern: Wer für die Autofahrt durch abendliche Metropolen oder das Chill-Out am See bei 30 Grad Celsius Musik sucht, braucht nicht immer ultra-deepe Messages. Das Prinzip Cro hätte sonst ja nicht ansatzweise so gut funktioniert, wie es das tut.

Am 29. August erscheint Olsons Major-Debütalbum „Ballonherz“. Bei diesem Titel bekomme ich etwas Ausschlag und fühle mich an „Funkelperlenaugen“ und ähnliche Verbrechen der deutschen Musikgeschichte erinnert. Doch seit etwa einem Monat rotiert Olsons Vorab-Song „James Dean“ bei mir auf der täglichen S-Bahn-Fahrt zur Arbeit.

Olson ist auf der Mainstream-Bühne ein noch unbeschriebenes Blatt, aber ich bin mir ziemlich sicher, dass er in diesem Jahr noch ordentlich durchstarten wird. Die Attitüde und Optik eines Popstars hat er bereits – und musikalisch überrascht er mit der eben beschriebenen sommerlich-leichten Vortragsweise von Everyday-Themen eines Mittzwanzigers auf Sinnsuche.

Klingt jetzt noch nicht so geil? Hm, dann hol Dir mal ein kaltes Bier aus dem Kühlschrank, setz Dich auf Deinen Balkon und hör Dir diesen Song ein bis drei Mal hintereinander an. Das funktioniert bestimmt!

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