Interlude: OK Go

Das Chicagoer Quartett OK Go hat ein Händchen für Eye Candy: Das beweist auch sein neues Video „The Writing’s On the Wall“.

In den 1930er Jahren machte der New Yorker Künstler Rube Goldberg mit grotesken Kunstinstallationen aufmerksam, die in den folgenden Jahrzehnten als „Rube Goldberg Maschinen“ in die Geschichte eingingen: Im Prinzip waren das nahezu sinnfreie Kettenreaktionen, deren Grundprinzip später auch in jedem zweiten Kinderfernsehprogramm aufgegriffen wurde. Man stupst ein Kugel an, die kippt ein Holzbrett um, irgendwann wird ein Föhn angeschaltet, dann rennt ein Hamster durch einen Käfig und löst eine Farbpistole aus, die irgendwohin spritzt. So in etwa.

OK Go haben einen Faible für solche Konstruktionen – und die YouTube-Fanegemeinde ebenfalls: Alleine ihre beiden Videos „This Too Shall Pass“ und „Needing/ Getting“ wurden insgesamt etwa 70 Millionen Mal angeklickt. In ihrem neuen Clip setzen OK Go nicht so sehr auf Kettenreaktionen, aber auf eine ausgetüftelte Plansequenz: Jedenfalls wollen sie uns weismachen, dass sie ihr neues Video in einem Shot gedreht haben… Dazu kommen dann wunderbare optische Illusionen und plötzlich sind 4:16 Minuten um. Viel Spaß damit!

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