Interlude: Jan Delay

Okay, jetzt hat er mich. Endlich, möchte ich sagen. Das Snippet war ja nicht so vielversprechend, aber mit Video und kompletter Strophen-Lyrik kann ich dem Song einiges abgewinnen.

Vor drei Stunden hat Jan Delay seine neue Single „St. Pauli“ hochgeladen. Während ich mich beim Peter Maffay- und Toten Hosen-Gelaber beim Echo langweilte, fühlte ich mich auf dem Second Screen dagegen sehr gut unterhalten:

Fünf Minuten später sah ich das Ganze gleich noch mal auf der Echo-Bühne und war noch etwas begeisterter: Optische SciFi-Anleihen sowie eine Ode an den mindestens zweitcoolsten Stadtteil der Republik. Und Janni war sichtlich aufgeregter, als ich ihn jemals zuvor habe performen sehen. Sehr sympathisch.

Meine Affinität liegt nicht zuletzt daran, dass es mich vor ein paar Tagen beruflich mal wieder genau in dieses Herz der Hansestadt verschlagen hat. Dort konnte ich meine Seele mit einer frischen Portion genau dieses besungenen Spirits betanken: Dafür hab ich mich ein wenig auf der Szene umgesehen, mir unterwegs eine coole neue Pauli Cap gekauft und auch sonst viel gute Energie mitgebracht.

Also, die Box wird jetzt bestellt und die Tickets für den Herbst sichere ich mir auch gleich noch. Aber das Beste bleibt, das ich mich wieder mehr auf den Album-Release freue.

3 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

  1. Großartig. Instant classic. So viel besser als die beiden anderen Songs, die Jan Delay zuletzt veröffentlicht hat. Authentisch. Augenzwinkernd. Und dann dieser Refrain, der mich jetzt schon den zweiten Tag lang begleitet. Vor meinem geistigen Auge sehe ich eine Tanzfläche mit gut gelaunten Menschen, die morgens um drei „Auf Sankt Pauli brennt noch Licht“ singen. Der Song hat das Zeug zur Lokal-Hymne und könnte so etwas wie ein „Viva Colonia“ aus Hamburg werden. Ein Klassiker eben, mit dem man noch in ein paar Jahren ein Fest in Fahrt bringen kann. Ich freu mich schon darauf, das ausprobieren zu können.

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