Interlude: Hercules & Love Affair

Es wird Dich wahrscheinlich nicht überraschen, dass ich Hercules & Love Affair sehr mag. Die Band aus New York überträgt viele Elemente von 80s-House in die Jetzt-Zeit. Inner City, Ten City, Joe Smooth, Frankie Knuckles… All das höre ich bei Hercules & Love Affair raus, ohne zu denken: „Das ist aber abgekupfert.“

Richtig klasse wird es, wenn die Songs von heute auf die Helden von damals treffen, wenn Frankie Knuckes etwa einen Remix von „Blind“ produziert.

Jetzt steht offenbar eine neue LP von Hercules & Love Affair an, ein erster Song steht im Netz. Und was soll ich sagen: Er ist klasse. Coole Bassline, tolle Vocals, schöne Dramaturgie. Mir gefällt’s – und eben nicht nur, weil es mich an früher erinnert.

Ist das auch was für Dich? Schließlich hast Du „The History of The Sound of Chicago“ auch im Regal stehen.

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  1. Wow, das klingt wirklich total nach Inner City im Jahr 2014. Finde ich gut – und alles, was Du dazu ins Feld führst, stimmt total: Es ist retro-nostalgisch und gleichzeitig nicht kitschig. Dazu kommt diese wirklich topmoderne Produktionsweise – die Sounds klingen viel satter als „Big Life“ & Co. anno dazumal. 

    Ich finde es schön, von Dir solche Anspieltipps zu lesen: Ich weiß aus Musikzeitschriften und von Club-Postern, dass Hercules & Love Affair in bestimmten Kreisen hoch verehrt werden. Ich selber hab mir nur mal diese Kollaboration mit Anthony Hegarty gekauft – aber eigentlich auch nur, um einem Kollegen bei einer Weihnachtsfeier einen Musikwunsch zu erfüllen…

    „Do You Feel the Same?“ wird auch nichts, was ich Zuhause allzu oft hören werde. Aber ich kann mir gut vorstellen, den Song in einem Warm-Up-Set zu spielen. Oder dazu Cocktail-Gläser in irgendeiner angesagten Glass-und-Stahl-Bar zu schwenken. Kommt insgesamt gut, dafür dass ich überhaupt keine Ahnung von diesem Genre habe 😉

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