Interlude: Casper und Marteria

Gerade ist Caspers 4. Single-Auskopplung aus seinem Erfolgsalbum „Hinterland“ erschienen. Der Song ist in dieser Bearbeitung mit der Albumversion identisch – da gibt es keine großen Überraschungen: „Alles endet (aber nie die Musik)“ ist eines der besten weil stimmigsten neuen Casper-Lieder. Aber da Du das Album vermutlich noch überhaupt nicht gehört hast, lege ich Dir diesen Klick doch sehr ans Herz. Zumal das Video…

…eine wunderbare Fortführung des „Hinterland“-Titeltracks ist. Wir erinnern uns: Benjamin Griffey cruist mit seiner hübschen Freundin im schäbigen 80ies-Pick Up-Truck durch die amerikanischen Südstaaten. So lange, bis das Geld aus ist. Am Ende steigen die beiden an einer einsamen Tankstelle aus, ziehen sich Wollmützen über das Gesicht und laden ihre Gewehre durch. Und dann? Coitus interuptus – der Zuschauer kann sich selber ausdenken, wie es weiter geht. Stimmt nicht, die Fortsetzung erfolgt hier.

An dieser Stelle noch mal mein volles Lob an Casper, der wirklich ein nachhaltig gutes Album produziert hat. Die Fortsetzung eines Überraschungserfolges ist ja immer recht schwierig, aber umso mehr freue ich mich, dass mir seine Lieder immer noch Spaß machen.

Sehr viel enttäuschender finde ich dagegen die nächste Vorab-Single von Marterias Ende dieser Woche erscheinendem Album „Zum Glück in die Zukunft 2“. Bislang hat Marten ja alles richtig gemacht, aber dieser Song ist aus meiner Sicht ein Griff ins Klo. Gerne würde ich das anders sehen, aber „OMG!“ hat zu viel kalkulierte Provokation und zu wenig echten Biss. Klar macht das Video Spaß, aber zurück bleibt nicht viel Erinnernswertes. Sehr schade und ich hoffe, dass das Album nicht hinter den Erwartungen zurück bleibt.

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