30/100: Road Trippin‘

Red Hot Chili Peppers (1999)

„I was a young writer and I wanted to take off. Somewhere along the line I knew there’d be girls, visions, everything; somewhere along the line the pearl would be handed to me.“

Jack Kerouac, „On The Road“

Nachdem wir letzte Woche ja ausführlich einen musikalischen Geheimtipp von Michael besprochen haben, stehe ich in dieser Woche dazu, klar einen Mainstream-Track in unseren Blog zu bringen 😉

Mit den Red Hot Chili Peppers ist es wie mit Bob Marley: Ich kenne eigentlich niemanden, der sie nicht mag. Oder zumindest den einen oder anderen Song von ihnen. MTV machte mich irgendwann im Herbst 1991 mit der Powertruppe um Anthony Kiedis und Flea bekannt. Zunächst dachte ich, dass die Red Hot Chili Peppers einfach den nächsten langhaarige-Skater-Rock-Punk-Fortsetzungs-Hit liefern würden – so wie es Faith No More im Vorjahr erfolgreich getan hatten. Doch während von Faith No More außer einem Fisch-auf-dem-Trockenen-Zappel-Auftritt und einem sympathischen Commodores-Coversong wenig in Erinnerung geblieben ist, wurde aus den Chili Peppers zweifellos eine der nachhaltigen großen US-Rockbands der letzten 25 Jahre.

Im Herbst 1991 bricht also „Give It Away“ über uns hinein und man kann darüber denken was man will: Bei dem Song versuche ich bis heute immer instinktiv, diese wirren Armbewegungen von Kiedis nachzumachen, dazu reiße ich ungelenk meine Beine hoch. Das sieht dann etwas irre aus – vermutlich hat sich Kiedis sein Rumpelstilzchen-Gezappel von Iggy Pop und irgendwelchen Gangster-Rappern der Nachbarschaft abgekupfert.

Ein paar Monate später wird dann „Under the Bridge“ bei MTV auf höchster Rotationsstufe gespielt: Kiedis läuft oberkörperfrei und voll-tätowiert durch seine Hood an Straßenständen vorbei, schüttelt Latino-Verkäufern die Floße und beweist damit mehr Street Credibility als Guns’N’Roses und Metallica zusammen. Interessanterweise lieben auch fast alle Gymnasiastinnen diese Chili Peppers – im Gegensatz zu den eben genannten Jungs-Bands. Es ist vermutlich dieser zwar härtere, aber trotzdem nicht abstoßende Gitarren-Sound, es sind die vermeintliche tiefgründige Poesie und dieses tätowierte White Bad Boy-Image, mit dem man vielleicht noch die eigene Oma, aber eben nicht mehr die Eltern erschrecken kann. Die Red Hot Chili Peppers sind im Mainstream gelandet. Doch erstmal interessieren sie mich eine Weile lang nicht mehr.

Erst sieben Jahre später nehme ich das nächste Album der Chili Peppers bewusst wahr: Auch „Californication“ würde ich als absoluten Konsens beschreiben. Obwohl meine Ohren und Augen komplett auf Rap stehen, kann ich nicht umhin, die Singles dieses Albums zur Kenntnis zu nehmen: Allen voran natürlich den Titeltrack sowie das balladeske „Otherside“, das emotional genau da ansetzt, wo mich „Under the Bridge“ vor Jahren bereits abgeholt hat: überraschende Tempiwechsel, eine große Melodie, Pathos.

In irgendeinem Kultur-Grundkurs zerlegen wir einige Zeilen von „Californication“, da dieser Begriff zeitweise von Essayisten aller Couleur dankbar aufgegriffen wird: Wovon träumen die kleinen Schwedenmädchen? Was hat Hollywood mit dem weltweit steigenden Bedarf an kosmetischer Chirurgie zu tun? Und wieso jetzt überhaupt Alderaan – ich dachte, das wäre vom Todesstern bereits 1977 pulverisiert worden..? Wie? Ach so, ein popkulturäres Sprachbild, I see.

Doch für mich dauert es noch zwei weitere Jahre, bevor ich für dieses Album bereit bin. Dazu muss sich erst N. von mir trennen, wofür ich ihr heute noch dankbar bin, weil ich damals nicht stark genug war, um es selber anzugehen. Doch in dem Moment im Spätsommer 2000 tut es verdammt weh.

Die gewohnten Strukturen zerbrechen, ich fühle mich auf einmal emotional alleine gestellt – na, was soll ich sagen: Jeder kennt doch dieses Gefühl nach einer Trennung – egal ob unerwartet oder nicht. Klar, ich habe Freunde und eine Familie, zwei Jobs und ein fast abgeschlossenes Grundstudium. Aber für mich wird es Zeit, über meine Situation nachzudenken: Was will ich eigentlich? Was macht mich überhaupt glücklich? Who am I?

Ich bin 25 Jahre alt und mag mein Studium eigentlich. Und ich habe einen Beruf gefunden, der mir Spaß macht: Schreiben. Doch andererseits bringt mich mein Job bei einer Berliner Tageszeitung nicht annähernd in die Sphären, von denen ich träume: Es ist die Zeit der großen Popliteraten. Das gefällt mir: Ich will auch ins Feuilleton und Geschichten schreiben, dazu noch einen Roman mit klugen Gedanken veröffentlichen, durch die Gegend reisen, andere Schriftsteller treffen und ein kleines bisschen dazu beitragen, dass die Welt ein spannenderer Ort wird, wenn man ein paar Absätze von mir gelesen hat. Der Traum vom intellektuellen Ruhm kann so aber nicht wahr werden, denn in meiner gewohnten Umgebung stehe ich mir selbst im Weg. Kurz: Ich muss mal weg.

Im Rückblick ist es erstaunlich, wie schnell dann alles ging.

Ich schicke zahlreiche Bewerbungen raus, von denen die meisten ignoriert werden. Daraufhin erweitere ich meinen Fokus und suche nicht nur nach Journalisten-Praktika, sondern nach allem, was mit Sprache zu tun hat: Öffentlichkeitsarbeit, Botschaften, Werbung, Egalwas. Gerne darf es Asien sein. Zwar habe ich meinen Thailand-Urlaub ein paar Jahre zuvor als absolut uninspirierend empfunden, aber das hatte wohl eher was mit meiner selbstgewählten Art des Pauschalreisens zu tun gehabt. Jedenfalls sieht das Thailand, das Leonardo di Caprio in „The Beach“ gerade auf der Leinwand vorführt, ganz anders aus als die familienfreundlichen Touristen-Ressorts mit Tauchkursen auf Koh Samui, die ich erlebt habe. Doch egal ob Thailand, Vietnam oder meinetwegen auch Indien oder Hong Kong: Asien scheint mir zu diesem Zeitpunkt der vielversprechendste Ort für ein Abenteuer zu sein.

Als die ersehnte Zusage eines Frankfurter Pharmakonzerns kommt, geht es dann wirklich alles ganz schnell: Zunächst spricht man in der Frankfurter Zentrale von Japan, dann heißt es Indien und am Ende wird es Jakarta. Ich habe nicht mal genug Zeit, mich in Reiseführer einzulesen – innerhalb von vier Wochen soll es losgehen. Davor noch: Zwischenprüfung ablegen, Unterlagen zusammensuchen und verschicken, Arbeitsgenehmigung und Visum beantragen… Und dann stehe ich eines Abends im Februar 2001 plötzlich auf dem Balkon im 18. Stock eines Hochhaus-Ensembles mit Blick auf ein Meer von wuseligen Lichtern, Blechhüten, Mofas und Moscheen – und muss das Tag für Tag verstehen lernen.

An meinem zweiten freien Wochenende treffe ich Ulrich und Jan. Mein Stoffwechsel hat gerade zum sechsten oder siebten Mal seit meiner Ankunft seinen Aggregatzustand verändert und so kreuzen sich unsere Wege auf einer unbeschreiblich furchtbaren Toilette eines der vielen Museen aus der Kolonialzeit der Holländer am Fatahillah Platz im historischen Zentrum.

Diese zufällige Begegnung und der Impuls nach Smalltalk wird mir die nächsten drei Monate hier in Jakarta deutlich versüßen. Denn der drei Jahre jüngere Uli wird mein wichtigster Freund in der Fremde und der welterfahrene Pensionär Jan ein entscheidender Türöffner für das Verständnis unseres Gastgeber-Landes.

Die nächsten Wochen machen wir gemeinsam nach Feierabend die indonesische Hauptstadt unsicher: Zwei deutsche Auslandspraktikanten und ein niederländischer Pensionär, der es beruflich noch einmal wissen will und versucht, seine Dienste und sein Wissen im Ingenieurswesen an den Mann zu bringen. Aus der Ferne betrachtet ein sehr ungleiches Trio, aber wer sich plötzlich in der Fremde alleine fühlt, findet ganz andere Anknüpfungspunkte für Freundschaften als in der Heimat.

Wir besuchen Museen und Moscheen, testen Restaurants und die wenigen Kaffeehäuser und feiern ausgiebig das Nachtleben. Mit Ulli fliege ich für ein Wochenende nach Bali, wo wir vor allem das Strandleben genießen und abends feiern gehen. Überall dröhnt uns „Otherside“ entgegen.

Als wir wieder in Jakarta sind, fragt uns Jan, ob wir mit ihm zum Krakatau wollen. Ein Geschäftsfreund besitzt ein Ferienhaus an einem idyllischen Strand von West-Java mit Blick auf den berühmten Vulkan.

Und so wird der Roadtrip organisiert: Jan mietet ein Auto und Uli und ich stiefeln nach Feierabend zu der riesigen Carrefour-Filiale an der Ecke meines Wohnturm-Ensembles, um genug Bier, Nudeln und Schokoriegel einzukaufen. Und noch etwas Musik: Hier in Indonesien sind offizielle Kassetten immer noch wichtiges Trägermedium. In Erinnerung an Bali kaufe ich uns „Californication“: Als der Mini-Bus dann losfährt, schiebe ich die Kassette ins Deck.

„Road trippin‘ with my two favorite allies / Fully loaded we got snacks and supplies / It’s time to leave this town / It’s time to steal away / Let’s go get lost / Anywhere in the U.S.A.“

Mal abgesehen von der letzten Zeile ist es erstaunlich, wie präzise manche Verse eine Lebenssituation beschreiben können. Ich habe den Song zwar wahrgenommen, aber nicht ansatzweise so genau darauf gehört, wie ich es während dieser Busfahrt tue.

Wir kommen an diesem Freitagabend natürlich im Dunkeln an, denn in den Tropen geht die Sonne schlagartig um 18 Uhr unter. In der Strand-Villa treffen wir die Bewohner: nicht etwa den Geschäftsfreund von Jan, sondern sein „Personal“: Zwei junge Männer in Surfershorts und ein 17-jähriges Mädchen kümmern sich um das Haus. Neugierig beäugen wir uns gegenseitig, dann kochen wir einen viel zu riesigen Topf Pesto-Nudeln und lassen uns auf die Terrasse mit den Liegestühlen führen, um den jüngeren von beiden beim Pflücken von Kokosnüssen zu beobachten.

Ja – ich weiß, wie sich das liest. Aber wer glaubt, sich durch riesige tropische Schwellenländer bewegen zu können und dort NICHT an vielen Stellen auf Einheimische zu treffen, die einen – nach westlichen Maßstäben – geradezu unterwürfig bedienen, der irrt. Auch mir kommt bei manchen Erlebnissen nachträglich die kalte Kotze hoch, aber die Summe meiner Erfahrungen hat mich zu einem Punkt gebracht, an dem ich diesbezüglich resigniere. Es hätte nichts gebracht, das Angebot des jungen Mannes mit Füßen zu treten und vom Palmen-Erklettern und Kokosnuss-Öffnen mit einer erschreckend-aussehenden Machete abzuhalten. In diesem Moment hätte es sich angefühlt, als hätte man seine Gastfreundschaft mit Füßen getreten. Und nicht nur das: Er war sehr stolz, dass er – im Gegensatz zu seinem Kumpel – die Palme erklettern konnte. Er wollte uns sein Talent beweisen. Mir ist diese Rechtfertigung an dieser Stelle wichtig. Denn ich kenne die Gespräche mit den vermeintlich alternativen Globetrottern, die alles besser machen wollen. Sie essen lieber am Straßenrand als im Restaurant und schlagen oftmals die Angebote der ortskundigen Reiseführer, Händler und sonstigen Dienstleister impulsiv aus, weil ihnen das zu kolonialherren-mäßig erscheint, sich bedienen zu lassen. Doch meiner Erfahrung nach entzieht man den „Locals“ damit ihre Lebensgrundlage, was an vielen Orten fatal ist. Es ist ein Dilemma, dem man als Reisender aus meiner Sicht nur auf eine Art entgehen kann: Man bereist Schwellenländer einfach nicht – aber das muss jeder selbst wissen.

Aber zurück zur Geschichte. Stolz öffnet der jüngere uns dreien also die Kokosnüsse, während sein Kollege seine Stereoanlage nach draußen trägt – eine Art Ghettoblaster mit ausfahrbaren Boxen. Zunächst spielt er indonesische Popmusik, danach etwas Bob Marley und Phil Collins. Dann frage ich, ob er unsere Red Hot Chili Peppers-Kassette einlegen würde. Und so sitzen wir dann also auf der dunklen Terrasse, umringt von Geckos und Mücken mit Malaria-Potential, trinken kühle Kokosmilch und hören Anthony Kiedis zu. Irgendwo da draußen, etwa 30 Kilometer von der Küste entfernt, brodelt innerlich ein Vulkan. Doch sehen können wir davon in dem Moment nichts.

4 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

  1. Wow, das ist mal eine Wendung. Ohne Vorwarnung darf ich an Deinen Indonesien-Erlebnissen teilhaben. Ich war noch nie so weit weg von hier. Doch die Intensität Eures Road-Trips kann ich sehr gut nachempfinden. Kein Wunder, dass Dir der Song viel bedeutet und er hier auftaucht.

    Ich weiß nicht, ob ich die Chili Peppers für meine 50 Songs ausgewählt hätte. Aber sie sind definitiv eine Band, die auf meine Hörgewohnheiten einen großen Einfluss gehabt haben. Schließlich war „Give It Away“ zum Zeitpunkt seiner Veröffentlichung, im Herbst 1991, fester Bestandteil der Indie-Abende im Fiz Oblon und im Hyde Park. Zusammen mit „Smells Like Teen Spirit“, „Enter Sandman“ und „Bring The Noise“. Obwohl ich gleichzeitig meine Begeisterung für Techno entwickelt habe, fand ich auch Rock zu der Zeit spannend. Und wenn diese vier Songs  gespielt wurden, war ich regelmäßig mit dabei.

    Wobei ich auch zugeben muss, dass ich nicht immer ganz sattelfest war, wenn es darum ging die Rock-Sachen auseinanderzuhalten. Ich weiß noch, wie ich mal auf die Tanzfläche stürmte, um zu „Give It Away“ zu „tanzen“, dann aber feststellen musste, dass ich versehentlich bei „Alive“ von Pearl Jam gelandet war. Damals mochte ich mir keine Blöße geben und durch frühzeitiges Verlassen der Tanzfläche den Umstehenden signalisieren, dass ich mich im Song vertan habe. Und so musste ich die ganzen ewig-langen Gitarren-Soli über mich ergehen lassen, bis ich dann wieder an die Bar konnte.

    Aber nochmal zurück zu den Chili Peppers. Lange bevor ich auch nur einen Ton von ihnen gehört hatte, hatte ich schon ein Bild von der Band: Die vier Irren, die nur mit einem Strumpf bekleidet auf der Bühne stehen. Die Bravo hatte so ein Foto der Band abgedruckt, verbunden mit der suggestiven Frage, ob man das denn als Band so machen dürfe – also das mit dem Strumpf. Ich hatte mich ein paar Jahre lang gefragt, wie eine Band in solch einem Outfit wohl klingen würde. Und war dann ein fast schon ein wenig enttäuscht, als ich „Give It Away“ hörte. So richtig crazy war das ja nicht. Aber entziehen konnte ich mich dem Song natürlich auch nicht.

    Genau so wenig wie dem dazugehörigen Album, „Blood Sugar Sex Magik“. Den Einstieg zur LP finde ich weiterhin großartig: Wie „The Power of Equality“ erst ein paar Takte ohne Bassfrequenzen erklingt; wie man dann schon am EQ schraubt, weil ja die Bässe fehlen; und wie man dann um die Lautsprecher fürchten muss, weil plötzlich doch die Bässe einsetzen – herrlich. Klasse fand ich auch, dass die ersten Stücke ohne Pause aufeinander folgen, so dass man gar nicht erst aus dem Groove rauskommen kann – sehr schön.

    Und natürlich fand ich auch „Under The Bridge“ toll. Das ist der Song, den ich noch heute von der Platte am liebsten raussuche, wenn es langsam leerer wird, ich aber gerne noch mal alle auf die Tanzfläche holen will. Das funktioniert mit den Chili Peppers eigentlich immer gut, und bei „Under The Bridge“ macht es mir besonderen Spaß. Zudem der Song einem ja – je nach Resonanz und Energie der Tänzer – genügend Optionen bietet für den weiteren Verlauf des Abends. Entweder über die Schiene „Easy“ von Faith No More hin zu einem langsamen Ausklingen. Oder über „Waiting Room“ von Fugazi wieder zurück zum Lärm.

    Bei solchen Gelegenheiten stelle ich immer wieder fest, wie viele Menschen die Red Hot Chili  Peppers immer noch mögen und dass man eigentlich so gut wie jede Single seit 1991 von ihnen spielen kann, ohne etwas falsch zu machen. Ich hingegen konnte meine Begeisterung für die Band die mehr als 20 Jahre seit dem Herbst 1991 nicht am Leben halten. Dazu fehlten mir solche Momente, wie Du sie in Deiner Geschichte beschreibst. Dazu finde ich den Soundkosmos der Band dann doch auch zu eingeschränkt.

    Aufgehorcht habe ich nochmal, als sie ihre letzte LP veröffentlicht haben. Die Kuhglocken von „The Adventures Of Rain Dance Maggie“ zum Beispiel haben mir gut gefallen. Und wenn sie wie bei „Monarchy Of  Roses“ das Tempo ein wenig anziehen, weiß ich das auch zu schätzen. Da hört es dann auch auf. Aber wer „Give It Away“ in die Welt gesetzt hat, muss das Rad ja dann nicht noch ein zweites Mal neu erfinden.  

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