Interlude: Casper

Seit zwei Jahren rätseln wir ja schon, wie das neue Album von Casper klingen würde. Sein Debütalbum „Hin zur Sonne“ war ja eine klare Verbeugung vor Kanye Wests-Sample-Frickler-Sound, während er mit „XOXO“ 2011 eher rocklastig an den Start ging. Seitdem war es durch zahlreiche Touren und Festival-Gigs zwar nicht ruhig um den Bielefelder mit den Wurzeln in Georgia, aber viele neue Songs gab es halt auch nicht zu hören.

Es gab dieses Duett mit Cro zu einer gemeinsamen Tour, vor der der Panda dann aber wegen Arbeitsüberlastung einen Rückzieher machte. Und es gab das Dankeschön-Video an die vielen Facebook-Fans (aktuell 656.000), bei denen Casper sein Rap-Skills auf ordentliche HipHop-Beats packte. Doch ob er mit diesem Sound auch seinen Gold-Erfolg von „XOXO“ toppen wollen würde, war völlig unklar.

Als ich Benjamin vor einem Dreivierteljahr bei einem Brunch bei einem gemeinsamen Freund kurz kennen lernte, verriet er mir immerhin, dass er gerade in Mannheim an seinem nächsten Album werkelt. Zusammen im Studio mit – nein, nicht Xavier Naidoo – sondern Get Well Soon. Tja, und was soll ich sagen? Die erste Single ist mal richtig richtig gut geworden. Das Video erinnert motivisch ganz stark an den Trailer von „True Blood“, womit für aufmerksame Leser dieses Blogs klar sein dürfte, dass ich das mit Sicherheit abfeiere!

Am 27. September erscheint dann das komplette Album „Hinterland“ – übrigens sind noch ein paar Deluxe Limited Editions bei amazon zu haben 🙂

Schreibe einen Kommentar

Pflichtfelder sind mit * markiert.