Interlude: The Roots

Ich mag ja The Roots. Nicht jeder ihrer Songs gefällt mir. Dafür aber oft die Haltung, die ich aus ihren Aktivitäten meine rauslesen zu können. Da ist zum Beispiel das Video zu „What They Do“ das ich ja schon mal mal lobend erwähnt habe. Da ist die gelungene Coverversion von „Get Lucky“. Und da sind auch viele tolle Kollaborationen, etwa mit Erykah Badu oder Cody ChesnuTT.

Von daher war ich einerseits nicht überrascht zu lesen, dass The Roots mit Elvis Costello zusammenarbeiten. Da ich mit dem Briten aber bislang nie so richtig warm wurde, war ich andererseits skeptisch, ob diese Kollaboration mir gefallen würde.

Nach dem Drücken des Play-Buttons muss ich sagen: Gefällt. Spätestens mit Einsatz der Basslinie und den leichten Ska-Anleihen (wie bei Madness oder The Specials) fing ich an, mit dem Kopf zu nicken. Im September soll dann dazu eine ganze Platte kommen. Wenn die weiter in die von „Walk Us Uptown“ aufgezeigte Richtung geht, könnte mir das gefallen.

1 Kommentar » Schreibe einen Kommentar

  1. Ich bin kein besonders großer Elvis Costello-Fan: Ich habe nichts gegen ihn, aber ich hatte auch wenig Geduld, mich in sein Gesamtwerk hinein zu hören. Ziemlich genauso geht es mir mit den Roots. Ich weiß, dass beide Acts kultisch verehrt werden – aber eben von anderen. Diese Kombi klingt für meinen Geschmack einen Tick zu gewollt – ich finde, dem guten Elvis fehlt etwas der Soul-Spirit, um überzeugend auf diesem sehr guten Groove zu fließen… Erinnert mich ein wenig unangenehm an Mick Jagger auf Reggae.
    Sorry…

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