Interlude: Jean Michel Jarre

Jetzt haben wir so viel über Künstler aus Frankreich gesprochen – und ich habe doch noch jemanden vergessen: Jean Michel Jarre. Unser Nachbarsjunge, der ein Jahr älter war als ich, hatte einen Narren an dem Franzosen gefressen und mir dessen LPs immer ausgeliehen. Die waren schon irgendwie cool: alles rein elektronisch. Die Songs hießen alle gleich – wie das jeweilige Album – und unterschieden sich im Titel nur durch die Nummerierung. Dann waren die Stücke oft richtig lang und gingen nahtlos ineinander über. Das einzige, was mich damals gestört hat, war die Abwesenheit von Schlagzeug bzw. Beats. Aber davon abgesehen: alles super. Erst recht, als „Oxygene II“ auch noch die Titelmusik von „Mondbasis Alpha 1“ wurde.
Mit dem Eintritt von von Depeche Mode auf einem musikalischen Radar orientierte ich mich dann um. Und der spätere Größenwahn ging mir irgendwann ziemlich auf die Nerven. Meine ursprüngliche Begeisterung auf 100Songs zu verschweigen, wäre aber verkehrt. Darum hier eines der Stücke, das mir damals am besten gefallen hat.

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