Interlude: Peter Rauhofer

Wenn man die letzten Einträge unseres Blogs und unseres Twitter-Streams durchguckt, könnte man meinen, man wäre auf „100Nachrufe.de“ gelandet. Richie Havens, Chris Kelly, Jeff Hannemann – und jetzt auch noch Peter Rauhofer. Auch auf die Gefahr hin, zu schwermütig zu werden, möchte ich dennoch zum Ausdruck bringen, dass mich der Tod des Musikers, Remixers und DJs traurig macht.

Nicht nur, dass ich viele seiner Remixe über die Jahre zu schätzen gelernt habe und er mir sicherlich fehlen wird. Auch die Tatsache, dass er erst 48 Jahre alt war (also nur fünf Jahre älter als ich), finde ich tragisch. Wenn es zutrifft, dass er erst im April die Diagnose erhalten hat, kriege ich erst recht Gänsehaut. Vier Wochen, um sich mit dem nahenden Tod auseinanderzusetzen, sind nicht viel… Keine Sorge: Zum Thema Vergänglichkeit habe ich mich ja schon an anderer Stelle geäußert, das will ich jetzt nicht noch einmal ausrollen.

Stattdessen habe ich ein paar der Stücke von Peter Rauhofer zusammengestellt, die mir in den vergangenen 15 Jahren sehr gut gefallen haben. Da sind etwa seine Kollaborationen mit den Pet Shop Boys. Und auch für Depeche Mode hat der gebürtige Wiener, der Anfang der 1990er-Jahre nach New York übergesiedelt war, zahlreiche Remixe produziert. Du wirst merken: Der Grammy-Gewinner aus dem Jahr 1999 war jetzt nicht unbedingt ein Spezialist für das Subtile. Aber immer nur Minimal ist ja auch langweilig. In diesem Sinne: Danke für diese Songs – und viele weitere.

http://www.youtube.com/watch?v=TCsp8prjpyA

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