Interlude: Super700

Pink. Linkin Park. One Republic. Emeli Sandé. Bon Jovi. Immer wieder dieselben Lieder. Mehrfach täglich. WDR2 verlangt mir gerade einiges ab mit seinem musikalischen Programm. Warum ich nicht einfach zu Einslive wechsele? Dafür gibt es zwei Gründe. Erstens: Die Moderationen bei Einslive ertrage ich noch weniger, als die ständigen Wiederholungen von „Try“, „Burn it Down“, „If I Lose Myself“, „Read All About It“ oder „Because We Can“.

Zweitens: Zwischen den oben genannten Quälgeistern, mit langen Soli ausgestatten antiquierten Rocksongs und dem einen oder anderen brauchbaren 80er-Hit (gerne Talk Talk) verstecken die Musikredakteure von WDR2 dann doch immer wieder mal eine Perle. So wie am Samstag. Da lief nach „I couldn’t care less“ und “I’ll be there for you” ein Song, den ich nicht kannte. Der aber nicht nur deshalb meine Aufmerksamkeit auf sich zog. Da war diese leichte Gitarre. Der Chor, der Gespräche am Küchentisch verstummen ließ. Ich schaute also nach – und fand „Life With Grace“ von Super700.

Lange nichts mehr von denen mitbekommen, dachte ich. Dennoch habe ich die Band noch in bleibender Erinnerung. Ich hatte sie ursprünglich mal über den Podcast „MDR SPUTNIK – intro Magazin“ entdeckt und mochte ihre ersten Songs sofort.

Außerdem ärgert es mich noch heute, dass ich die Band damals in Bonn verpasst habe. Auch wenn das schon sieben Jahre her ist. Mit dem Fahrrad auf ein interessantes Konzert zu fahren – seit dem Umzug nach Bonn bietet sich mir dafür nicht mehr oft die Gelegenheit. Das zu verpassen schmerzt also gleich doppelt.

Aber genug gegrämt: „Life With Grace“ ist ein so freudiges Wiedersehen – daran möchte ich Dich teilhaben lassen.

Danach ging es auf WDR2 übrigens weiter wie gehabt. Der auf Super700 folgende Titel war „Alive & Kicking“.

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