Interlude: Marteria (Beathoavenz)

Die perfekte Party hat ja zwei Gesichter: Einerseits ist man froh, wenn die Gäste wieder gegangen sind und es nicht mehr als eine Stunde dauert, alle Rotwein-Gläser und Dessert-Löffel abzuwaschen. Andererseits gibt es diese perfekte Party-Phantasie mit cooler lauter Mucke, wilden Weibern, stundenlangem sinnlosen Smalltalk und ganz viel Hochprozentigem. Die Art Party feiert man wie gesagt am besten im Kopf – oder bei jemand anderem, dem man hinterher keine Rechenschaft schuldig ist, weil man als letzter Gast morgens um halb sieben auf allen Vieren heimgekrochen ist.

Letzten Sommer hat ein gewisser Marten Laciny zusammen mit der Frau von Peter Fox und einem talentierten Rap-Soulsänger namens Yasha den perfekten Spätsommer-Track geschrieben. „Lila Wolken“ avancierte zum Konsens-Hit aller Semi-Rap-Interessierten und der Hipster-Bohème. Nach dem anstrengenden Marsimoto-Projekt von Marteria war es eine Wohltat, den Rostocker Rapper mal wieder mit ungepitchter Stimme zu hören.

Ein halbes Jahr haben das Berliner Produzentenduo Beathoavenz, bekannt auch als Soundschmiede von Sido und der Fernsehsendung „Cover My Song“, dem Hit ein Makeover verpasst. Und: Es macht Spaß. Für die Visualisierung lud Marteria haufenweise coole Menschen in ein schönes – dem Cro-Video nicht ganz unähnlichen – Apartment ein. Es kamen: Palina, MC Fitti, Megaloh, haufenweise schicke Menschen und am Ende sogar noch ein paar Überraschungs-Atzen. Sehr selbst!

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