Interlude: Django Unchained

Ich komme ja nicht oft ins Kino, aber für „Django Unchained“ habe ich mich dann doch auf den Weg gemacht. Abgesehen davon, dass ich dreistündige Filme grundsätzlich für eine Zumutung halte, fühlte ich mich doch weitgehend gut unterhalten. Der Film enthält einige Szenen, wie sie nur Quentin Tarantino hinbekommt – etwa die Debatte um die Kapuzen der von Don Johnson angeführten Klangruppe. Und auch der Soundtrack ist wieder sehr eigen zusammengestellt. Zum einen gibt es authentische Spaghetti-Western-Klänge zu hören. Zum anderen lässt Tarantino seine beiden Protagonisten auch mal zu HipHop-Beats durchs Bild laufen. Gerade letztere Kombination fand ich sehr reizvoll. Jetzt hat Produzent Joshimixu diese Idee noch etwas weitergedreht und Samples aus dem Soundtrack mit seinen Beats kombiniert. Klingt gut, wie ich finde. Mein Favorit: Ancora Qui.

Alle neun Tracks der EP von Joshimixu gibt es auf Soundcloud.

2 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

  1. *Danke für diesen wichtigen Link, Michael! Momentan gibt es so viele gute Alben zu hören, dass ich kaum hinterher komme, die Blogosphäre anständig zu scannen. Django hat mich im Kino erwartend gut unterhalten. Die HipHop-Musikeinsätze fand ich persönlich etwas zu offensichtlich – angesichts der Thematik (afroamerikanischer Hauptdarsteller). Noch lustiger hätte ich es gefunden, wenn Jamie Foxx zum Sound von sagen wir Marilyn Manson oder den Strokes durch die Südstaaten geritten wäre…<br>

    In jedem Fall eine schöne Remix-Arbeit, so dass ich mich fast schon frage, ob ich mir das Original überhaupt noch anhören mag. 🙂

  2. *Ich fand Django Unchained großartig, gerade auch wegen des stimmigen Soundtracks. Der Song von Joshimixu ist wirklich hörenswert – vielen Dank für die Empfehlung. 🙂

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