5/100: Some Kind Of Monster

Metallica (2003)

Metallica: St. AngerEs gibt wohl keine andere Band, die ich in den vergangenen 25 Jahren so unterschiedlich wahrgenommen habe wie Metallica. In den Achtzigerjahren etwa waren sie schlicht und ergreifend außerhalb meines Radars. Ausgehend von Depeche Mode war ich zu der Zeit in musikalischen Gefilden unterwegs, die mit Thrash-Metal nie in Berührung kamen. Das erste Mal wahrgenommen habe ich die Band, weil die Prolls aus dem Jahrgang unter mir sich auf Abi-Partys – erfolglos – „Ride the Lightning“ gewünscht hatten. Einmal brachten die ihre Metallica-LPs sogar mit und reichten sie mir in einer Plastiktüte hinter das DJ-Pult. Mein erster Eindruck: hässliches Artwork, hässliche Typen. Ich hörte sogar noch in irgendeine der Platten rein, war aber schon vorher überzeugt, dass sie mir nicht gefallen würde. Hätte zwischen Acid House, Midnight Oil und Bobby McFerrin auch gar nicht gepasst. Fall erledigt.

Eine gefestigte Haltung zu Metallica sollte sich erst ein paar Jahre später entwickeln, als das „Black Album“ auf einmal überall Thema war. Und ich meine: ü-ber-all. Auf einmal liefen Metallica in „meiner“ Indie-Disco, dem Fiz Oblon, im Umfeld von Public Enemy und Nirvana. Und zwar nicht nur einmal am Abend, sondern mehrmals. Die beiden DJs der Zeit, Andi und Coop, hatten einen Narren an der Platte gefressen. Um meine Peergroup herum gingen alle zu „Enter Sandman“, „The Unforgiven“ und „Sad But True“ ab, während wir uns fragten, was denn in die Umstehenden gefahren sein könnte, dass sie sich einer prolligen „Metal“-Band hingaben. Eine Kom­mi­li­to­nin kaufte sich das „Black Album“ sogar zweimal: einmal als CD, einmal als Cassette – fürs Auto!

Metallica lauerten überall
Und als wenn das noch nicht genug wäre, lauerten Metallica unerwartet noch auch an anderen Ecken. Bei einem Auftritt im November 1991 im Osnabrücker Subway spielte Phillip Boa „Enter Sandman“ an – vor einem jubelnden Publikum. Und auch Die Krupps – die bis dato doch eher elektronisch unterwegs waren – coverten Metallica. Ganz besonders unangenehm war der Frühling 1992, als MTV das ausgesprochen unansehnliche Video zu „Nothing Else Matters“ gefühlt alle 15 Minuten ausstrahlte. Ich war zunehmend fassungslos und entwickelte – aus der permanenten Penetration heraus – eine abgrundtiefe Abneigung gegen Metallica.

Party-Gäste mit „One“ erschrecken
Ich weiß nicht mehr genau, wann sich meine Haltung zur Band änderte. Aber im Sommer 1992 hatte ich aus heute nicht mehr nachvollziehbaren Gründen meine Berührungsängste verloren. Ich „tanzte“ zu „Enter Sandman“ im Fiz Oblon als gäb’s kein morgen und versuchte „Wherever I May Roam“ auf meinem elektronischen Schlagzeug nachzutrommeln. Ich lieh mir „…and Justice For All“ aus, spielte zum Entsetzen einer Bekannten, die mich für ihre Jahrgangsfeier gebucht hatte, „One“ und nahm „Blackened“ auf in meine All-Time-Fave-Liste.

Die Rückkehr von „Nothing Else Matters“
So vergingen die Jahre bis „Load“. Und als Metallica sich 1996 zurückmeldeten, waren sie dort angekommen, wo auch ich nach „Nevermind“, „Songs of Faith & Devotion“ und „Everything Must Go“ gelandet war. Fotos von Anton Corbijn, Remix von Moby, Leise-Strophe-Lauter-Refrain-Rock: „Until It Sleeps“ war genau mein Ding. Allerdings hielt sich meine Begeisterung nicht lange: Die weiteren Singles aus „Load“ waren mir zu quengelig oder zu schweinerockig, auch für den Rest des Albums konnte ich mich nicht erwärmen. „Reload“ macht das ganze nur noch schlimmer. Und zu allem Überfluss tauchte 1999 „Nothing Else Matters“ wieder aus der Versenkung auf – diesmal auch noch mit Orchester, und wieder alle 15 Minuten auf MTV.

Letzten Kredit verspielten sich Hetfield, Ulrich & Co, als sie gegen Napster klagten. Ich erinnere mich noch an die Flash-Animation, in der Lars Ulrich als geldgeiler Depp dargestellt wurde und James Hetfield als dessen dämlicher Sidekick immer nur nach mehr Geld rief. Fanden wir in der Redaktion richtig gut. Ich war erleichtert, als die Band 2001 für längere Zeit von der Bildfläche verschwinden wollte.

Selbstfindungstrip mit kräftiger Musik
Ich war aber auch erleichtert, als Metallica 2003 mit „St. Anger“ zurückkamen. Zu der Zeit stand mir wieder der Sinn nach kräftiger Musik mit erkennbaren Songstrukturen und hörbaren Vocals. Ich hätte nicht gewusst, wo ich das außer bei Metallica hätte bekommen sollen – die Veröffentlichung kam mir sehr entgegen. Insbesondere die ersten drei Songs trafen meinen Geschmack zu 100 Prozent. Nicht zuletzt, weil James Hetfields entziehungstechnisch bedingter Selbstfindungstrip zu Texten geführt hatte, an denen ich mich und meine Situation abarbeiten konnte (bei „One“, „Enter Sandman“, „Blackened“ oder „The Unforgiven“ fand ich diesen Anpack nicht). Ich stand Metallica also wieder wohlwollend gegenüber, ohne wirklich Fan zu sein. Und schloss sogar mit „Nothing Else Matters“ meinen Frieden, als DJ Michael Willwacher den Song auf unserer Hochzeitsfeier auflegte. Und so sah ich auch dem Erscheinen von „Death Magnetic“, dem jüngsten Studio-Album mit Neugier und Vorfreude entgegen. Zurecht, wie sich herausstellen sollte, enthält die Platte doch einige Knüller, etwa „That Was Just Your Life“, „All Nightmare Long“ und „Judas Kiss“.

Das philosophische Quartett
"Die Philosophie bei Metallica" von William IrwinMeine Rezeption von Metallica nahm allerdings noch ganz andere Dimensionen an, als meine Frau mir Anfang 2012 dieses Buch schenkte. Darin arbeiten sich mehrere Metallica-verehrende Philosophie-Dozenten an den Texten der Band ab. Sie stellen Bezüge her zu unter anderem Buddhismus, Existenzialismus, Nonkonformismus und Religion. Wie bei einem Musikalbum gilt: Nicht jeder der Texte in dem Buch ist klasse, aber einige davon sind absolut lesenswert. Sie haben mich stark beeinflusst. Ich behaupte jetzt einfach: Einige meiner Entscheidungen der vergangenen sechs Monate sind aus Auseinandersetzung mit den philosophischen Modellen, die in dem Buch dargestellt werden, erwachsen. Auch die Schlussfolgerungen, die Albert Camus aus dem Absurdem des Lebens zieht, werden nach der Lektüre in dem Buch noch lange bei mir nachhallen. Und hoffentlich auch weiteren zu Veränderungen führen, wie ich mein Leben lebe.

Und somit haben Metallica fü mich eine Bedeutung erhalten, die weit über die Begeisterung für mittlerweile viele ihrer Songs hinausgeht. „Escape“ „Call Of Ktulu“ „Frantic“ „Wherever I May Roam“ „St.Anger“ „Nothing Else Matters“ „Some Kind Of Monster“ steht darum eher pars pro toto für ein musikalisches Werk, das zwar nicht makellos ist. Das aber viele Ansatzpunkte gibt, um sich damit auf zahlreichen Ebenen zu beschäftigen. Und bei mir derzeit für eine gewisse Haltung steht.

Von Desinteresse über Ablehnung zum philosophischen Quartett – das ist die Rezeptionsgeschichte, die ich Dir erzählen wollte.

Und widme mich jetzt wieder meinem Weihnachtsgeschenk:

16 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

  1.  

    Metallica.
    Me-tal-lica.
    Me. Tal. Li. Ca.
    Hm.
    Was darf ich überhaupt zu dieser Band sagen? Wenn es nach David, Christopher oder Roni geht, eher wenig. Denn die drei stehen ganz sicher hundert Mal mehr im Stoff als ich. Meine Affinität beschränkte sich immer auf das Spüren der Energie von Metallica. Deine Ausführungen zu den philosophischen Diskursen waren mir ehrlich gesagt völlig fremd. Aber sie sind gleichzeitig sehr naheliegend. Denn mit Sicherheit sind sie EINE Erklärung dafür, dass sich um James Hetfield und Lars Ulrich über die Jahre so ein Kult entwickelt hat.

    Doch es wäre ja langweilig, wenn ich jetzt nicht mehr über Metallica zu erzählen wüsste. In meiner mittlerweile 25-jährigen Auseinandersetzung mit popmusikalischen Strömungen gibt es durchaus einige Momente, in denen ihre Musik eine Bedeutung für mich hatte.

    Mein erster Kontakt zu Metallica entsteht 1990. Ich bin gerade 15 und stecke mitten in einer Reggae-Phase: Von Peter Tosh bis UB40 verschlinge ich ohne Schamgrenzen alles Greifbare und versuche –  ganz ohne den Gebrauch von Weed! – hinter die Geheimnisse von Zion und Babylon zu gelangen. In unserer Klasse gibt es ein paar Typen, die immer in der letzten Reihe sitzen und irgendwelchen Mist bauen. Keine unterprivilegierten, wütenden Ghettokids, sondern Zahnarzt- und Architektensöhne, die in ihrer Freizeit skaten und dazu ultrateure kalifornische Klamotten tragen. In den Pausen tyrannisieren sie alle, die sich als Opfer anbieten. Und als das mit den Parties in elterlichen Kellern losgeht, kommen sie häufiger mal uneingeladen zusammen mit so einem Party-Basher-Mob – obwohl es nie mein Zuhause getroffen hat, ist das in meiner Erinnerung nicht annähernd so lustig, wie das Deichkind
    heute empfinden.

    Doch so nach und nach bleiben die meisten sitzen und es wird etwas ruhiger in unserer Klasse. David lässt sich seinen Flattop irgendwann rauswachsen und trägt ständig Metallica- und Kreator-Shirts, die ich einfach extrem unästhetisch finde. Irgendwann besuche ich mal ein Konzert seiner Speedmetal-Band im Jugendhaus Wannsee und finde das ganz amüsant – aber mehr so aus ironischen Gründen und weil ich halt einen von denen auf der Bühne kenne. Ansonsten liegen zwischen unseren Musikgeschmäckern Welten.

    Bis ich in unseren Schulchor eintrete. Man muss dazu sagen, dass das nichts mit irgendwelchen Sängerknaben zu tun hat. Die Lehrerin ist relativ jung und engagiert: Daher bringt der Schulchor einige Privilegien mit sich: Für diverse Auftritte in Krankenhäusern und Kirchen dürfen wir immer wieder mal den Matheunterricht verlassen, um zu den Proben zu gehen. Außerdem gibt es eine jährliche Chorfahrt in die Gegend von Memmingen: DIE Chance, sich mit Älteren zu sozialisieren. Denn die Vorteile des Chors kennen keine Altersgrenzen. So treffen sich hier freitagnachmittags immer haufenweise coole, musikaffine Typen. So wie Christopher – ein zwei Jahre älterer, charismatischer Sunnyboy, der gerade aus
    den USA zurückgekommen ist. Mit im Gepäck: Led Zeppelin-Shirts, AC/DC-Platten und die Klassiker von Aerosmith.
    Seine Mission: Meinen Pop-Rap-Reggae-Geschmack in neue Sphären umlenken. Bald lerne ich die Unterschiede zwischen Bon Scott und Brian Johnson kennen, höre in Black Sabbath rein und
    merke bald, wie verpönt Iron Maiden in Kenner-Kreisen sind.

    Und so bin ich einigermaßen ready-to-listen, als MTV im Sommer 1991 plötzlich „Enter Sandman“ auf uns loslässt. Zu dem Song braucht man ja nicht viel sagen: Metallica sind scheinbar in der Mitte der Gesellschaft angekommen und ihr Sound salonfähig. Ein Jahr später konkurriert „Nothing Else Matters“ mit „November Rain“ in meinem privatem Wettbewerb um die coolste Ballade ever. Das Video von „Nothing Else Matters“ finde ich im Gegensatz zu Dir übrigens bis heute unfassbar überzeugend: Es passt einfach in die neue, „ehrliche“ Ästhetik, mit der Nirvana ein halbes Jahr zuvor hausieren gegangen waren: Keine bombastischen Stadionrock-Bilder,
    Vokuhilas oder Videos in schrottigen Fantasy-Papp-Kulissen. Stattdessen können sich die Fans ihren Idolen dadurch verbunden fühlen, dass sie Ihnen beim Basketball-Spielen oder rumhängen auf der Straße zusehen dürfen. Und dann dieses schlichte – aber vermutlich ultrateure – Studio: Unser Chor-Probenraum in Bayern sah auf den ersten Blick auch nicht viel anders aus!

    Schnitt. Wir schreiben das Jahr 2004 und ich überbrücke die Semesterferien mit einem Praktikum beim Tagesspiegel. Die Kulturredaktion freut sich über zwei neue Praktikanten: In der Vorstellungsrunde gibt sich meine Mitanfängerin als hochkulturaffine Theater- und Kunstausstellungsfreundin aus – und lässt mich damit gleich mal dumm dastehen. Denn ich kann der – in meinen Augen – honorigen Runde von kulturellen Meinungsmachern nur kleinlaut erzählen, dass ich mich vor allem für Pop interessiere. Nein, weniger Warhol und Richard Hamilton, mehr so Bücher-Filme-Platten und von allem eigentlich auch nur ein bisserl was.

    Dieses Nick Hornby-Manifest aus „High Fidelity“ habe ich mir zu Eigen gemacht und lebe danach. Und vielleicht wegen meiner entwaffnenden Ehrlichkeit kommt meine Antwort gut an. Denn alle Tageszeitungen sind gerade auf einem Verjüngungskurs und freuen sich über Autoren, die Lust haben, sich unter der Woche in irgendwelchen Konzert-Locations rumzudrücken und trotzdem artig um 10 Uhr wieder in der Redaktion zu erscheinen. Und so darf ich in den nächsten drei Monaten so ziemlich alles abdecken, was mit Popmusik zu tun hat: Ich treffe einen kleinkriminellen Gangsta-Rapper in der JVA, feiere mit Peaches
    im „Rio“ und interviewe Duran Duran im Hotel de Rome. Und werde irgendwann gebeten, eine Dokumentation mit Metallica zu rezensieren.
    So tauche ich bei „Metallica: Some Kind Of Monster“ erstmals in die komplexe Bandgeschichte ein – höre von Hetfields ernsthaftem Alkoholproblem und Lars Ulrichs Übervater und beginne, die Jungs noch ein bisschen mehr zu mögen.

    Heute sind Metallica für mich der perfekte Soundtrack gegen schlechte Laune. So wie im Winter 2008, als mir Freund Roni eine Kopie von „Death Magnetic“ in die
    Hand drückt. Ich werde nie vergessen, wie ich mich Heiligabend ins Auto setze und auf dem Weg zur Arbeit über die leere Avus sause. Dazu bildet James Hetfields Stimme eine Art akustischen Kompass, als er brüllt: “Like a release from a prison that I didn’t know I was in / Like a fight to live the past…”. Das ist jetzt vier Jahre her.  Wird eigentlich mal Zeit für ein neues Metallica-Album, oder?

  2. Ich sage es lieber gleich: Ich bin kein Metallica-Fan. Ich konnte und kann mit dieser Art von Musik nichts anfangen. Und als seinerzeit dauernd „Nothing Else Matters“ auf MTV lief, fand ich das verbissene Gesicht des Drummers eher befremdlich, weiß ich als Hobbyschlagzeuger doch, dass die Becken auch ohne zusammengebissene Zähne und runtergezogene Mundwinkel gut klingen.

    Dann schoben sich Metallica mit „Some Kind of Monster“ in meinen Ereignishorizont. Nach einigen Jahren der Musikabstinenz wollte ich mit ein paar schönen Dokus wieder an frühere Zeiten anknüpfen und googelte querbeet. Musikdokus finde ich per se interessant, entfachen sie in mir doch wehmütige Erinnerungen: Ach ja, hätte ich mich damals anders entschieden, würde ich jetzt dort auf der Bühne stehen!

    Die Metallica-Doku hatte gute Rezensionen bekommen und so bestellte ich mir die DVD ohne große Erwartungen – und war hin und weg! Was für ein toller Film! Da erleben wir eine Handvoll erwachsener Männer, wie sie sich hemmungslos ihren infantilen
    Neigungen ergeben. Da wird auf Bärenjagd gegangen, Türen werden geschlagen und sich gegenseitig „Fuck you“ ins Gesicht gezischt. Dekorativ wird während des Interviews der Nachwuchs in die Kamera gehalten; und als er nicht so will, wie Herr Papa es wünscht, ruft der nach seiner Frau wie nach einer Gouvernante – als sie nicht erscheint, zerbricht die schöne Kulisse und es bleibt: die Realität.

    Ein Therapeut wuselt im Studio herum und steckt den Jungs kleine Zettelchen zu, die sie mit ernsten Gesichtern lesen und sich dann – man spürt förmlich die Anstrengung – am Riemen reißen. Herrlich auch der Moment, als Produzent und Aushilfsbassist Bob Rock für einen Auftritt die Saiten zupft und sich dabei diebisch freut. Worauf ihn Lars Ulrich mit ernster Miene darauf hinweist, dass man in einer Heavy Metal-Band nicht grinsen würde.

    Getoppt wird diese zügellose Zurschaustellung pubertärer Verhaltensweisen dann noch mal durch den Auftritt von Dave Mustaine, der es auch nach was-weiß-ich-wievielen Jahren nicht verkraftet hat, einst aus der Band rausgeworfen worden zu sein. In einer Liebeserklärung an Ulrich (oder war es Hetfield?) spricht er davon, dass er damals einem Typen beinahe das Bein gebrochen hätte, weil er dem Drummer dumm gekommen sei. Entlarvender kann ein Musikportrait gar nicht mehr sein – und ist dabei noch so unterhaltsam, wie ein solider Roland Emmerich!

    Nein, die Musik von Metallica mag ich noch immer nicht. Aber die Jungs! Warum? Weil sie offen und ohne Scheu zeigen, wie das Rockbusiness zuweilen zu sein scheint: Ein großer Sandkasten, in dem sich pubertierende Jungs gegenseitig den Sandkuchen kaputt
    machen. Ach wie gut, dass ich damals kein Rocker geworden bin.

    Bitte? Nein, ich finde Metallica nicht lächerlich. Ich finde sie menschlich. Und deshalb mag ich sie. Und vielleicht höre ich ja auch irgendwann noch mal eine Platte von ihnen.

    Christian

    (Schatz? Wo hast du eigentlich die Drumsticks hingelegt, die du im Keller gefunden hast?)

  3. Der Film ist in der Tat klasse und reich an (be)merkenswerten Szenen. Eine fehlt mir noch in deiner Auflistung: Wie Lars seinem Vater die neuen Aufnahmen vorspielt. Der Vater ist echt eine irre Type. Und Lars so offensichtlich aufgeregt… Seine Enttäuschung über das verheerende Urteil zu dem neuen Song kann er kaum verbergen.

    Zur Rolle der Ehefrauen und ihrer (Nicht-)Präsenz im Film gibt es in dem Buch auch ein aufschlussreiches Kapitel.

    Vielleicht sind die beiden jüngst angekündigten Metallca-Filme ja auch wieder was für Dich: „Mission to Lars“ und „Through the Never„. Obwohl ich nicht glaube, dass die Band sich noch einmal so tief in die Karten schauen lässt.

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